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Nächste RSC-Termine

17. September |
VM

Radcross

Alles was es zum Thema Radcross zu sagen gibt.

CTF

Das hat mal wieder wirklich Spaß gemacht. Der Gegenwind, der Regen und die Kälte auf dem Rückweg alleine nach Basche und die anschließende Radgrundreingung weniger.

CTF Hannover, erst locker, dann sportlich!!!

Diesen Sonntag veranstaltete der HRC eine geführte CTF"Durch die Leinemasch" über 50 Kilometer.
Den mäßigen Wettervoraussagen trotzten wir in der Hoffnung, dass es hoffentlich nicht schon am Start regnet. Ich verabredete mich mit Jürgen mit dem Fahrrad anzureisen, was für mich allerdings schon ein Aufwärmen von 33 Kilometern bedeutete.
Am Start erstaunlich viele Gehrdener, aus Wunstorf Jürgen, Jörn, Sascha, Peter und icke und sehr erfreulich war auch Schanky aus Hildesheim wieder fit am Start zu sehen.
Es wurden verschiedene Gruppen gebildet, die "flotte" mit Schlenkrich &Co startete zuerst, wir Wunstorfer dabei, insgesamt wohl 20 Mann in der Gruppe.
Nach kurzem Einrollen wurde das Tempo relativ schnell sportlich, die Wege von befestigt über matschig und vereist sowie rutschig bis hinzu holperigsten Wiesencharakter verlangten einem viel Kraft ab, zumal mit Jörn und Jürgen vorne hier und da die Gäule durchgingen. Das machte sich natürlich auch in der Gruppenstärke bemerkbar, die Gruppe hatte sich bis zur Snackpause kurz vor Pattensen praktisch halbiert.
Nach der Pause ging der Weg fast parallel zum Hinweg in Richtung Weddingufer zurück, von Kälte keine Spur bei sportlichem Puls und auch das Wetter meinte es gut mit uns!!!
Im Ziel war für mich das Fazit, dass die Anreise sich in jedem Fall gelohnt hat, wir hatten viel Spass, schön auch, dass ich in der "Oberkante Unterlippe Gruppe"(so wurde die Schlenkrich-Gruppe definiert) gut mithalten konnte.
Im Ziel noch lecker Kaffee und Kuchen genossen und ein trockenes Unterhemd gewechselt, dann ging es mit Jürgen und Martin mit Tommy im Schlepptau wieder gen Heimat.
Na gut, die letzten 20 Kilometer Heimreise fuhr ich im Regenschauer und der heftige Gegenwind war nun bei schwindenden Kräften echt zum k..., zu Hause nach 114 Kilometern war wieder alles gut!
Bis denne, Nils

CTF-Termine Februar

19.02.2017: HRC: Hannover, Am Weddingufer 23, Start 10.00 Uhr über eine geführte 50 Kilometer Schleife.

26.02.2017: Concordia Hannover: Wennigsen, Hülsebrinkstr., Start 10.00 Uhr O-CTF 32 / 53 / 68 Kilometer, man braucht also ein Navigationsgerät oder fährt in einer Gruppe.

Info an die RTF-Fahrer im RSC-Wunstorf

Nach Gespräch mit Anton folgende Information:

Aufgrund einiger Umstände hat Anton die WK (usw.) erst heute erhalten und wird sie in der kommenden Woche bei TNT zur Abholung deponieren.

Wer vor Erhalt von WK und Rückennummer eine RTF fährt, dem kann es passieren, dass der Veranstalter aufgrund fehlender, gültiger WK eine höhere Startgebühr (Trimmfahrer) abverlangt. Die Winterwertungskarte hatte gestern den letzten Gültigkeitstag. Ab heute gilt laut RTF-Ausschreibung die rote WK für 2016.
Trotzdem versuchen den Eintrag noch auf der Winterkarte zu bekommen.

Wenn ein Veranstalter nicht einsichtig und kulant sein sollte, dann bitte den ausrichtenden Verein mit Anton per Telefon verbinden zwecks Klärung des Sachverhalts.

Sicherlich kann mal etwas schief gehen, aber bitte die Betroffenen nicht ohne Information und Kommunikation "im Regen stehen lassen"!

Sportliche Grüße an Alle
Dr

RTF-Wertungskarten und Startnummern

Habe soeben bei Anton per Email nachgefragt.
Gruß
Dr

RTF Wertungskarten

Hallo,

was bitte heißt "demnächst"?

Viele Grüße

Peter

Winterwertungskarte

RTF-Wertungskarten

Am kommenden WE beginnt die neue Saison. Sind die roten WK für 2016 inzwischen verfügbar?
Gruß
Dr

Ortsnahe Veranstaltungen

An den folgenden Wochenenden finden sogenannte Orientierungs-CTF statt. Das heißt, es sind geführte CTF´s bzw. man organisiert sich in Gruppen nahezu gleicher Leistungsstärke mit Navigation.
Es werden 2, 3 oder 4 Wertungspunkte vergeben. Winterkarte zum Abstempeln nicht vergessen.

21.02. HRC Hannover, 10.00 Uhr Hannover Weddingufer 23, 50 Kilometer
28.02. Concordia Hannover, 10.00 Uhr Wennigsen Sportplatz, 23, 46 oder 66 Kilometer mit ordentlich HM
06.03. Equipe Wedemark, 10.00 Uhr Mellendorf Industriestr. / Sportplatz, 50 Kilometer

CTF in Celle

Wie angekündigt, startete ich heute zur CTF in Celle, ein flacher, aber kräfteraubender Kurs über 66 Kilometer.

Außer Michael und mir waren die Wunstorfer wohl im Winterschlaf, dafür fünf Hildesheimer und ein paar Hannoveraner, da war nicht viel von den ÜV´s zu sehen. Bei minus 1Grad war die Strecke trocken und gut zu fahren, die Discos mit ihren Crossrädern aber doch klar im Vorteil.
So ließ ich sie auch ziehen, die schiet Erkältung auch noch nicht ganz verdaut. Michael hatte in der ersten Runde mit Defekt zu kämpfen und zog anschließend die Halbdistanz vor.
Letztlich bildete ich mit einem Hildesheimer über weite Strecken ein Duo, nach 2Std.45 waren wir wieder im Ziel, ein paar Minuten hinter der ersten Gruppe.
Eine sehr schöne Veranstaltung, super ausgeschildert und gut versorgt durch die Fortunen!!!
Bis denne, Nils

1. CTF RSV Gütersloh 16.02.

Heute ging es mit 2 Nachbarn + 2 MTBs auf zur 1. CTF nach Gütersloh.
Kaum auf der Autobahn entlud sich eine Regenwolke, aber es sollten ja noch ein paar Kilometer bis Gütersloh sein.
Dort angekommen war es zwar trüb, aber trocken.
Um 10 Uhr fuhren ca. 240 MTBler und Crosserfahrer vom Schulhof. Die ersten 10 Kilometer gingen leider über Strassen und viele Ampelkreuzungen; leider ohne grüne Welle.
Es hatte heute RTF-Charakter, denn vom Start an ging es hinter einem Führungsfahrzeug her und Mirco wurde bald nur noch aus der Ferne gesehen.
Endlich raus aus der Stadt ging es über mehr oder weniger befestigte Feldwege bis zur 1. Kontrolle. Hier fuhr auf dem angrenzenden Feld ein Landwirt mit seinem Trecker fleißig Gülle.
In der Hütte allerdings gab es die richtigen Leckereien. Kekse, Brote, Waffeln, Tee, usw. ließen die Duftnote draußen zu vergessen.Ab hier ging es dann richtig zur Sache. Die matschigen Feldwege, Spurrillen und glibbeliegen Treckerspuren erinnerten stark an ein Crossrennen!
Die feuchte und glatte Holzbrücke am Flugplatz wurde heute so manchem zum Verhängnis. Ich weiß schon warum ich da rauf und runter schiebe...!
Ab und an begannen oder endeten die Feldwege auf privaten Höfen oder Grundstücken. Nett.
K2 bzw K3 lud sehr zum Verweilen ein. In einem gut beheißten Wintergarten eines tollen Landhotels gab es wieder Kohlenhydrate und Co..
Aber irgendwann muss Mann/Frau auch weiter. Also mit 2 MTBlern die letzten 15 Kilometer in Angriff genommen, also plötzlich Mirco von hinten herangesaust kam. Tja, der kann einfach nicht langsam.
So fuhren wir zu viert die letzten Kilometer nach Hause, wobei der Waldtrail am meisten Spaß gemacht hat.
Das übliche Prozedere im Ziel: Dusche und viel Kuchen.
Und morgen fahren wir dann nochmal die A2 runter nach Waltrop. Gruss Marit

9. Lauf Weser Ems Cup, Goldenstedt

Moin

Nach 5 Wochen beruflicher Zwangspause, sollte mein erster Kontakt mit einem realen Drahtesel gleich wieder ein CX-Rennen sein.
Passend zu dieser Forderung wurde am vergangenen Sonntag der 9. Lauf des Weser Ems Cup in Goldenstedt ausgetragen.

Wie der Zufall es so will, ist diese Veranstanltung, zumindest für mich, der Jahrestag im CX-Rennbereich, denn vor fast genau einem Jahr begann dieser Virus genau hier in Goldenstedt und ich kann mich noch sehr gut an die ersten, sehr durchwachsenen, Erfahrungen erinnern.
Naja, man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben und mittlerweile sehen die Ergebnisse ja ganz passabel aus.

Unbeeindruckt von der Regenvorhersage ging es also mit Sportografin Marit nach Goldenstedt. Schon 1,5 Std. vor dem Start der Hobbyklasse herschte reges Treiben auf der Strecke, deren Führung aufgrund der Bodenverhältnissse etwas anders als im Vorjahr war.
Doch auch diese Änderungen konnten eine Schlammschlacht an einigen Streckenanschnitten nicht verhindern.

Nach der Anmeldung ging es erst einmal auf eine Trainingsrunde um die geänderte Streckenführung und die Verhältnisse zu testen.
Fazit: Wie üblich, ausruhen Fehlanzeige, es sei denn, man erwischt auf den 3 ca. 100m langen Geraden zufällig einen Windschattenpartner und die Bodenverhältnisse würden sich nicht ändern.
Leider kann man sich von diesen Wunschvorstellungen gleich wieder trennen, denn Windschatten wird nicht freiwillig spendiert und schon nach den ersten Trainingsrunden beginnt an diversen Stellen die übliche goldenstedter Schlammschlacht.
Allerdings gefällt die geänderte Streckenführung und sollte im nächsten Jahr auch wieder so sein.

Die Wartezeit bis zum Start um 10:30 verging dann doch relativ schnell und wurde bis ca. 10 Sek. vor der Startfreigabe durch etwas Smaltalk kurzweilig gestaltet.
Beim Start habe ich mich bewusst etwas passiver verhalten, weil das Feld sich erst einmal nach der ersten Kurve sortieren sollte und ich keinen Sturz riskieren wollte.
Schon beim ersten Kurvengeschlängel zeigte sich, dass die üblichen Spitzenfahrer sich schon leicht absetzen konnten und man selbst im Verkehr etwas stecken bleiben sollte. Das belegen auch die Rundenprotokolle, wo die erste Runde ca. 20 Sek. schlechter gezeitet wurde, als die übrigen 5 Runden.

Der weiter Rennverlauf gestaltete sich dann wie üblich als Aufholjagt, um den 9. Platz nach der ersten Runde noch weiter zu verbessern.
Im Prinzip also wieder ein Einzelzeitfahren, bis man dann den einen oder anderen Fahrer, der die ersten beiden Runden mal wieder zu schnell angegangen ist, wieder eingeholt hat.

Runde für Runde ging es also immer etwas weiter nach vorne, was ja positiv ist, allerdings wurde die Strecke zunehmend schlechter, was nicht gerade motivationsfördernd ist.

Sehr motivationsfördernd sind allerdings abnehmende Abstände zum Vordermann, sofern man sich keine Patzer im Rennverlauf leistet.
Auf Position 6 liegend und die Position 5 ca. 30m vor Augen hilft ein untersteuerndes Vorderrad inkl. wegrutschen nicht wirklich und wenn auf der Folgerunde sich das Trassierband im Unterlenker einfädelt und man glaubt es würde bei genügend Krafteinwirkung reißen ist so etwas auch nicht gerade zweckdienlich. Es ist übrigens nicht gerissen.

Naja, am Ende kann man ja doch darüber etwas schmunzeln und sich dann mit dem 6. Platz zufrieden geben.

Als Belohnung gab es dann anschließend noch lecker Bockwurst, Kaffee und natürlich zur Weihnachtszeit einige Kekse. Naschen ist ja in den Wintermonaten erwünscht.

Gruß

Mirco

4. Lauf Weser Ems Cup Syke-Osterholz

Nachdem am vergangenen Samstag der 2. Lauf der Panther-Cross-Serie auf dem Programm stand, ging es am Sonntag nach Syke-Osterholz zum 4. Lauf des WEC.

Der ursprüngliche Austragungsort in Bruchhausen-Vilsen musste an die Motorcrossstrecke in Syke verlegt werden, was die Spannung auf einer nun unbekannten Strecke erhöhen sollte.

Während der ersten 3 Läufe kristallisierten sich schon die ständigen Podiumskandidaten herraus. Manuel Eichhorn, Malte Mertens und Dani Bley sind unumstritten die Fahrer, die die WEC-Serie unter sich ausmachen werden und der Rest wird sich dann ab Platz 4 dahinter einordnen müssen.

Kurz nach der Ankunft in Syke dann die üblichen Handshakes mit den Teilnehmern ("Mann" kennt sich ja bereits) und der Erkenntnis, dass es heute maximal zu einen 4. Platz reichen würde, weil die ersten 3 Plätze ja schon allein aufgrund der Anwesenheit der oben genannten Fahrer vergeben waren.

Die Strecke verlief zum einen auf einer, der Motorcrossstrecke, vorgelagerten Wiese und zum anderen auf Teilen der Crossstrecke selbst. Nach dem Start folgte erst einmal eine ca. 150m lange Sprintpassage mit 2 kurz aufeinander folgenden ca. 2m hohen Wellen.
Im weiteren Verlauf wurde die Motorcrossstrecke erst einmal umrundet, wobei der Trail, besonders in den leicht abfallenden 90° Kurven sehr matschig und somit auch rutschig war.

Nach umrundung der Crossstrecke ging es auf die kräftezerrende Wiese hinaus, wo man den Eindruck hatte, dass das nasse Gras die Räder förmlich verschlingen würde. Nach der Wiesenpassage ging es dann zum ersten Sprungwall der Crossstrecke zurück, um Diesen dann hinauf und auf der Passhöhe in einem 180° Winkel wieder hinunter zu fahren.

Nach einer kurzen Erholung von ca. 50m folgte dann der zweite Sprungwall mit vorgelagerten Schlammteich, der offensichtlich den Schwung zur Passhöhe bremsen sollte, doch man schafte es auch ohne das Rad zu verlassen. Nach einer sehr kurzen abfahrt vom Wall folgte dann das erste Hinternisspaar, unterbrochen von einen ca. 1,5m hohen Wall. Hier galt es also, die ca. 20m irgendwie abseits des Sattels zu überwinden.

Nach einer weiteren 180° Kehre inkl. Schlammteich folgte eine langgezogene Rechtskurve wieder zum 2. Sprungwall zurück. Hier war der Anstieg nun etwas flacher, allerdings später im Rennen dann auch irgendwie kräftezerrend. Kurz nach dem Wall dann wieder eine 180° Kehre in Richtung Start-, Zielbereich.
Dort angekommen, ja es gab viele Kehren, wieder 180° kehrt und auf des zweite Hindernisspaar zu. Nun noch 5 Richtungsänderungen auf der schönen nassen Wiese und schon eröffnete sich die ca. 100m lange Zielgerade. Um dann auch genügend Spaß an der Streckenführung zu bekommen, durfte Diese dann im Rennen 9 Mal umrundet werden.

Nun zum Rennverlauf. Entsprechend der Gesamtwertung erfolgt bis Platz 10 die Startaufstellung, also wieder die erste Startreihe für mich, was natürlich bei der ersten Kurve vom Vorteil sein kann, sofern man den Startsprint übersteht.

Gleich vom Start an setzten sich die 3 üblichen Podiumskandidaten an die Spitze. Das Feld rauschte also mit ca. 30km/h auf die erste sehr rutschige 90° Kurve zu und Malte Mertens verlor dabei deutlich die Bodenhaftung. Sehr beeindruckend war, dass er genauso schnell wieder im Sattel war, wie er Ihn verlassen hatte.
Es war quasi eine fließende Bewegung von ich lege mich mal quer, bremse mit meinem Körper im matsch etwas ab und gleite dann wieder auf das Rad zurück.
Nach dieser kurzen Schrecksekunde ordnete sich das Feld dann recht schnell und auf der Wiesenpassage konnte ich dann erst einmal eine Positionsbilanz ziehen. Im Moment also Platz 6 und somit noch nichts verloren, bzw. gewonnen. In der zweiten Runde wurde die Perlenkette hinter der 3 köpfigen Führungsgruppe dann schon länger und auch ich hatte etwas Probleme das hohe Tempo zu halten.
Das diese Erkenntnis allerdings kein Beinbruch ist, haben die letzten Rennen, bzw. die Rundenprotokolle gezeigt. Mehr oder weniger konstante Rundenzeiten sind in der Endabrechnung besser, als schon am Anfang alle Körner zu verpulvern.

Runde für Runde konnte ich dann also die Abstände zum bisher viertplatzierten veringern. Aufgrund der Rückennummern kann man natürlich auch immer die Gesamtplatzierung im WEC, bzw. das Leistungspotential des jeweiligen Fahrer sehen und so tauchte vor mir die Startnummer 3 Florian Schmidt vom TUS-Engter auf, der normalerweise auch außerhalb der Sichtweite vor einem unterwegs ist.

Naja, ob technisches Problem, oder was auch immer entschied er sich in der Depotzone das Rad zu wechseln und ich konnte an ihn vorbeiziehen. Ein kurzer Konter auf der Zielgeraden konnte dann in der übernächsten Kurve wieder geblockt werden.
Meine mittlerweile 4. Position sollte ich zumindest vorerst nicht lange behalten. Ein bisher unbekannter Fahrer mit der Startnummer 29 schoss irgendwann an mir vorbei und baute seinen Abstand Meter für Meter aus.

In Runde 6 fahrend lag ich nun auf Platz 5 und ca. 30m vor mir konnte ich, zu meiner Verwunderung, Dani Bley mit der Startnummer 2 sehen. Was bitte macht Dani soweit hinten ging mir durch den Kopf und ich bemerkte schnell, dass ich recht zügig aufschließen konnte.

Diese Situation gab es und wird es wohl nicht mehr so schnell in dieser Saison geben und so galt es nun, sich für die verbleibenen Runden noch einmal zusammen zu reißen.
Am zweiten Sprungwall mit den vorgelagerten Schlammteich konnte ich Ihn dann überholen und war somit wieder auf den 4. Platz unterwegs.
Nun galt es, den Abstand zu vergrößern und die Position ins Ziel zu retten, was mir letztendlich auch gelang.

Gruß

Mirco

1. Lauf SKS DC Bad Salzdetfurth (Bilder/Bericht)

Am Vergangenen Sonntag war es soweit.

Der SKS Deutschland Cup startet mit seinem ersten Lauf in Bad Salzdetfurth. Nicht nur, dass dieser Lauf wieder die Eröffnung einer sehr umkämpften Crossserie ist, nein es ist auch die Premiere der zu erwartenden Crossstrecke im Rahmen der Deutschen Meisterschaft 2013.

In den vergangenen Jahren wohl eher den Lizenzklassen vorbehalten finden auch immer mehr Hobbyfahrer den Weg zu diesen Veranstaltungen der zahlreichen Rennserien.
Nachteil gegenüber dem WEC, bzw. dem Stevens Cup ist allerdings die deutschlandweite Austragung dieser SKS-Rennserie. Somit wird es für sicherlich viele Hobbyfahrer nicht die Möglichkeit geben, die SKS-Serie komplett zu bestreiten, aber regionale Rennen werden ja gerne als Trainingseinheit wahrgenommen.

Der Start der Hobbyklassen wurde gegen 16:00 angesetzt und so verblieb genügend Zeit für die ca. 90km lange Anreise.
Nach der Ankunft am Veranstaltungsort wurde erst einmal die Strecke begutachtet, zumindest die Abschnitte, die auf dem Weg zur Anmeldung lagen. Erstes Fazit: ziemlich Wellig und sicherlich anspruchsvoll.

Nachdem auch die Männer Eliteklasse ihre 60 Min. absolviert hatten, ging es zur Streckenerprobung. Um den ca. 3km langen Rundkurs genau zu beschreiben, bedarf es ein fotographisches Gedechtnis. Um es kurz zu machen, die ersten Endrücke wurden bestätigt.

Der 3,1km lange Rundkurs bietet ca. 50Hm, gefühlte 40 Richtungsänderungen, eine ca. 20m lange Sandpassage mit bis zu 10% Steigung, eine weitere ca. 40m lange Sandpassage zum Durchfahren, eine ca. 10m lange Treppenpassage, eine Hindernispassage aus zwei größeren Baumstämmen, eine nette Abfahrt mit max. 43km/h oder halt noch schneller und eine Start-/Zielpassage zum Verschnaufen bei gemütlichen +30km/h.
Achja, hin und wieder auch etwas Schmodder für das brau/schwarze Airbrushdesign.

Pünktlich um 16:00 wurden dann die verschiedenen Hobbyklassen auf die Strecke losgelassen und das oben beschriebene Profil durfte dann insgesamt 4 mal absolviert werden.
Aufgrund der Klassenvielfalt war es relativ schwer sich seiner derzeitigen Platzierung bewusst zu sein, doch am Ende hatte sich die Quälerei dann doch noch mit einem Podiumsplatz gelohnt.

Gruß

Mirco

Weser Ems Cup Cyclocross 2. und 3. Lauf (Bericht/Bilder)

Am Wochenende fanden nun also der 2. und 3. Lauf des Weser-Ems Cup in Surwold bzw. Papenburg-Tunxdorf statt. Wie schon beim 1. Lauf in Rieste nicht wirklich heimatnah, aber was mut dat mut. Leider musste Marit am Samstag arbeiten und so machte ich mich gegen 11:00 alleine auf die ca. 2,5 Std. lange Anreise nach Surwold.

Der 2. Lauf startete entgegen der eigentlichen Reihenfolge und so durfte die Hobbyklasse erst um 15:30 auf die Strecke. Die späte Startzeit kam mir bzgl. der Anreise und der Wetterprognose natürlich sehr entgegen und so konnten zumindest die Starter ab 13:00 auf einen blauen Himmel hoffen.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so wäre eine leichte Dusche von oben sicherlich angenehmer gewesen, als das, was die ca. 2,2 km lange Rundstrecke so an Schmodder, Tannennadeln und Sand zu bieten hatte. Einige Teilnehmer kamen mir auf dem Weg zur Anmeldung schwarzbraun gesprenkelt und sichtlich erleichtert entgegen und dachten sich sehr wahrscheinlich "Viel Spaß im Schlamm, denn die Strecke wird nicht besser".

Nach dem üblichen Prozedere der Anmeldung und einer kleinen Stärkung ging es dann erst einmal zur Streckenerkundung. Anfangs noch gut und relativ zügig fahrbar, zeigte der Kurs dann auch seine etwas zickige Seite, wo z. B. eine nur leichte Steigung inkl. durchnäßten Waldboden mit Tannennadeln wie eine großer Magnet wirken kann. Um Mensch und Material letztendlich das schöne schwarzbraune Airbrushdesign zu verpassen, durften zumindest im eigentlichen Rennen drei ca. 10 m lange und ca. 10-15 cm tiefe Schlammteiche durchfahren werden. Damit das ganze noch etwas mehr Spaß macht, gab es natürlich genau hier noch ein Hindernis.

Anschließend ging es etwas bergab, gefolgt von einer recht schnellen Passage, die an einer kleinen Holzbrücke endete. Wer also nicht rechtzeitig die Speed herausnahm, hätte sich auch gleich im Weiher abspülen können. Nach der Brücke noch einmal kurz beschleunigen, um dann die ca. 6-7 % Rampe auf 5 0m Länge zu erklimmen und schon ist die erste Runde absolviert.

Nach weiteren 2 Trainingsrunden, ohne die besagten Schlammteiche, wurde es dann um 15:30 ernst. Die Startaufstellung erfolgte ca. 50 m außerhalb der Strecke, so dass Mensch und Material erst einmal auf ca. 35-40 km/h beschleunigen durften, um in der ersten Kurve vielleicht zu bemerken, dass der Grip nicht ausreicht. Gott sei dank ging alles gut und das Feld sortierte sich fein säuberlich zu einer Einerreihe.

Von Platz 10 startend konnte ich die 2 in der Startphase verlorenen Plätze schnell wieder gut machen und kämpfte mich langsam aber sicher Runde für Runde immer weiter nach vorne. Die 3 Schlammpassagen wurden nun auch jedesmal so richtig volley genommen, wobei die erste Durchfahrt schon ausreichte, um meine Schuhe in ein Schwimmbad zu verwandeln.
Nach 6 gefahrenen Runden war der Spaß dann auch schon wieder vorbei und in der Endabrechnung landete ich auf den 6. Platz.

Tag 1 also erfolgreich absolviert und nach Mensch- und Materialdusche ging es wieder heim.

Tag 2, oder 3. Lauf in Papenburg, oder Wecker klingelt um 05:15. Warum und wofür diesen Aufwand? Weil es Spaß macht, weil Radfahrer anders ticken und weil Marit heute als Sportografin mitfahren will, zumindest im Auto.

Anreise so wie schon am Vortag, nur 10 km länger. Anmeldung auch wie am Vortag, nur heute Startplatz 6. Kaffee frisch von quasi eben und Brötchen, weil vom Vortag, for free.

Marit sieht die erste Abfahrt und streikt bei der Anmeldung, also heute wieder aktive Sportografin und die drei Titanschrauben lieber nicht verbiegen. Wie üblich ging es auf die ersten Proberunden, um herauszufinden, wann, wo, wie usw. geschaltet, geschultert und ausgeklingt wird. Alles kann man sich zwar nicht merken, aber dafür gibt es ja noch die 6 Rennrunden.

Sehr interessant schon der ca. 40 m lange Sandkasten direkt nach der Startbeschleunigung auf ca. 30 km/h. Hier gibt es drei Optionen: durchfahren, schultern, oder beides. Ein Mix aus durchfahren, versuchen nicht zu stürzen und anschließend schultern ist für mich die beste Option.
Die zweite interessante Stelle bietet die gleichen Optionen, allerdings gings es hier auf einer Länge von etwa 20-25 mit ca. 8-9 % Steigung auf sandigen Untergrund bergauf. Auf den Proberunde war ein Erklimmen der Passhöhe im Wiegetritt noch möglich, allerdings wurde diese Passage mit zunehmenden Trainingsrunden nicht wirklich besser und so war die 2. Option (Schultern) wohl die bessere Wahl.

Neben diesen 2 Schlüsselstellen gab es noch einige zickige Stellen auf dem ca. 2,1 km langen Rundkurs, der allerdings auch sehr schnelle Passagen zu bieten hatte.

Pünktlich um 10:30 erfolgte der Start der Hobbyklasse und nach der Beschleunigungsstrecke folgte im Sandkasten nun zum ersten Mal die Option Nr. 3 (reinballern, nicht stürzen und schultern). Ich hatte Glück, einige hinter mir wohl eher nicht und wiederum andere waren etwas schneller als ich. Die verlorenen Startplätze konnte ich, wie in Surwold auch, recht schnell wieder zurückgewinnen und es ging mal wieder auf die Verfolgungsjagd, die in der Endabrechnung mit dem 5. Platz endete.

Mittlerweile kennt man die Wiederholungstäter der ersten 3-4 Plätze, die sehr wahrscheinlich auch den Weser-Ems Cup unter sich ausfahren werden. Wie schon auf der Strasse, liefern Sie auch beim Cross eine beeindruckende Leistung ab und sind, wenn erst einmal auf der Strecke unterwegs, nicht mehr zu halten.

Naja, diesen Tatsachen muss man sich halt stellen und das Beste daraus machen bzw. den olympischen Gedanken verfolgen und heile das Ziel erreichen.

Gruß

Mirco

Weser Ems Cup Cyclocross 1. Lauf Rieste (Bericht/Bilder)

Entgegen jeglicher Vernunft ging es also doch heute Morgen nach Rieste, anstatt zur gemütlichen Winter RTF in Garbsen.Warum nimmt man denn nun eine 170km Anreise in Kauf, um für 40 Min. bzw. 16km im roten Bereich zu fahren? Ist es eine Sucht? Ja, ich denke schon und RTF´s gab es in den letzten Monaten ja genug.

Mit zwei Crossern im Gepäck erreichten wir so gegen 08:45 den Veranstaltungsort am Alfsee. Marit sollte die ca. 2,5 km lange Runde nur mal so Probefahren, um sich dann zu entscheiden, ob Sie starten soll oder nicht.

Fazit: Nein, dass lassen wir mal lieber mit den drei Titanschrauben im Oberschenkel, denn die Strecke war zu ca. 1/3 sehr technisch und somit auch etwas anspruchsvoll. Also, wieder umziehen und als Sportografin um den Kurs hüpfen.

In der Hobbyklasse der Männer waren ca. 35 Teilnehmer am Start, wovon letztendlich 30 gewertet wurden. Diesem Starterfeld folgten dann noch, etwas zeitlich versetzt die Senioren, Senioren3 und Hobby Frauen. Insgesamt waren also mal eben so ca. 110 Teilnehmer auf der Strecke.

Nach dem Start ging es erst einmal ca. 250m über ein Wiese, dann scharf rechts und gleich wieder links auf einen schmalen Waldtrail mit schönem Wurzelwerk. Nach diesen ca. 200m folgte eine 6-7m tiefe Senke und dann ging es wieder mit ca. 5% bergauf.
Auf der Passhöhe, so 150m Später, dann scharf rechts (Kehre 1) um mit Max. 41 km/h in Richtung Volleyballfeld, bzw. großer tiefer Sandkasten, zu sausen. Hier galt es dann die ca. 30m in irgendeiner Art und Weise zu überwinden. Einige versuchten es per Pedaltritt, ich entschied mich für Crosser schultern und per Pedes.
Am Ende dieser Schinderei (Räder sind zum fahren und nicht zum tragen da) wartete dann eine ca. 8-6% Steigung über 40m. Der erste Teil war also etwas steiler und wurde durch einem flacheren Teilstück vom 6%er getrennt. Hier war es also sehr hilfreich, schon vor dem 30m Sandkasten das kleine Kettenblatt und Kette links aufzulegen, denn bei 8% schwinkt es sich recht schlecht auf dem Rad, wenn man sich noch einklinken und schalten muss.
Nach erreichen dieser zweiten Passhöhe, nahe Kehre 1, ging es auf einen schmalen Trail wieder runter zu einer kleinen Brücke. Kurz vor dieser, extra für den Wettkampf errichteten Brücke, noch kurz rechts und dann wieder links. Gewisse Bäume in dieser rechts/links Kombination hatten auch deutliche Anziehungskräfte auf die Schulterbereiche einiger Teilnehmer, Meiner übrigens eingeschlossen.

Um die ingesamt zwei Brückenabschnitte noch etwas anspruchsvoller zu gestalten wurden Diese, gegenüber dem umliegenden Gelände, um ca. 1m abgesenkt.
Nach Brücke Nr.1 folgte ein ca. 600m langer Wirtschaftsweg. Hier konnte dann bis Brücke Nr. 2 Tempo gebolzt und Windschatten, wenn vorhanden (naja, nicht wirklich), gefahren werden.
Nachdem dann auch die zweite Tieferlegungsbrücke absolviert wurde folgte eine ca. 100m lange Anfahrt auf drei Hindernisse. Dort dann schnell hep, hep und hep und weiter ging es mit noch eingen links/ rechts bis zum Start/Ziel.
Das ganze galt es dann noch 5 mal zu bewältigen und am Ende kam dann der 10. Platz heraus.

Anschließend verfolgten Marit und Ich dann noch die anderen Rennklassen bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst, wobei wir noch einen weiteren RSC´ler erblicken konnten. Heinz König war in der Seniorenklasse 4 unterwegs und belegte einen sehr guten 4. Platz.

Gruß

Mirco

Bericht 6

Bericht 6: Sylvester Cross Herford – D-Cup Finale Vechta – Finale WEC Bramsche – Masters WM Mol

Der letzte Bericht ist ja schon mehr als einen Monat her und die Cross Saison ist inzwischen vorbei. Folglich der letzte Bericht inkl. eines kleinen Gesamt Resümee.

Wie die meisten sicherlich noch im Hinterkopf haben, war der Dezember und auch die erste Januarwoche geprägt von Schnee, Eis und Kälte. Dementsprechend war es auch für einen Crosser schwierig zu trainieren, also ab auf die gehasste Rolle.

Das Rennen in Herford am letzten Tag des Jahres stand lange auf der Kippe. Die Veranstalter haben es aber geschafft, nahezu die ganze Strecke schneefrei zu bekommen. Auf der Wiese fuhr man zwischen nahezu 0,5m hohen Schneewänden. Das hatte ich auch noch nicht. Einige Passagen waren allerdings sehr tief verschneit und mit Rillen übersät, so dass ein kontrolliertes Fahren nahezu unmöglich war. Selbst die Topleute hatten damit ihre Sorgen. Dazu kam eine heftige Abfahrt mit Steinen und Bäumen rechts und links, und wer mal auf einem Crossrad saß weiß, wie schlecht die Bremsen funktionieren. Ansonsten haben die Veranstalter super gearbeitet. Auch der Entschluss die Strecke erheblich zu verändern hat sich als wirklich gut erwiesen.
Ich ließ es vorsichtig angehen und etwas ruhiger angehen und landete auf einem 22. Platz in einem guten Feld so im Mittelfeld. Damit war ich eigentlich zufrieden. Und ich bin vor dem Eisregen wieder heil in Detmold angekommen. Gewonnen hat der ehemalige Vize Weltmeister der U23 Christoph Pfingsten.

Zwei Tage später ging es dann nach Vechta zum letzten Rennen des D-Cups. Auch dort hatten die Veranstalter mit Schnee und im späteren Verlauf des Tages mit Eisplatten zu kämpfen. Dazu später mehr. Das Starterfeld war mit 35 Mann eher übersichtlich, dafür waren alle Topleute anwesend. Unter anderem der Herford Gewinner Cristoph Pfingsten.
Wie in Herford ließ ich es ruhiger angehen und fand mich nach den ersten Runden im hinteren Teil des Feldes wieder. Die Veranstalter hatten nahezu den kompletten Schnee von der Strecke entfernt und auch viel mit Salz gearbeitet. Über den Mittag taute es dann leicht was dazu führte, dass am wieder kälter und dunkler werdenden Nachmittag die Nässe wieder anfror und einige Teile, vor allem die schnelle Abfahren im Wald, richtig glatt wurden. Ich wollte nicht gegen einen Baum fahren, dementsprechend fuhr ich weiterhin ruhig und landete auf Platz 21. Gesund ins Ziel gekommen, Spaß gehabt, danach mit der Familie zu MacDonalds und auf dem Rückweg schön in den Schneesturm und einen Stau.

Die am folgenden WE ausgetragene DM in Lorsch habe ich mir dann geschenkt was, wer die Bilder gehört hat, auch die richtige Entscheidung war. Ein Matsch Rennen höchster Güte. Ein bekannter Fahrer hat so beim Masters Rennen nach 16 abgerissenen Schaltwerken aufgehört zu zählen. Gewonnen hat wie die letzten zwei Jahre Philipp Walslben vor Pfingsten, beides Geheimfavoriten der CROSS WM der Profis am Sonntag in St. Wendel Deutschland. Wallsleben ist einer der bekanntesten Rennfahrer der Cross Szene und hat schon Chancen auf den Titel. Und, das Deutsche Fernsehen zeigt so gut wie nichts im Fernsehen. Eine Schande. Hauptsache Biathlon, sind ja auch fast alles Staatsangestellte, die gefördert werden müssen.

Am folgenden WE fand dann das letzte WEC Rennen ausgetragen als Indoor Sprint Cross in Bramsche bei Peter Rhode statt. Da ich schon zwei Streichergebnisse hatte, entschloss ich mich dann doch hin zu fahren, obwohl mir diesen kurzen Sprints nicht wirklich liegen. Dementsprechend war für mich die Veranstaltung im Viertelfinale zu Ende. In der Gesamtwertung bin ich aber noch von 14 auf 11 vorgerutscht. Damit war ich etwas besser als im Vorjahr. Zufrieden bin ich allerdings nicht, da ich bei einigen Rennen technisches unverschuldetes Pech hatte und meine zwei Lieblingskurse aus familiären Gründen nicht fahren konnte.
Das letzte Rennen hat Thomas Hannöver gewonnen, die Serie wie im Vorjahr sein Bruder Sese.

Am letzten Samstag stand dann der Höhepunkt der Saison auf dem Programm, die Masters WM in Mol/ Belgien. Leider konnte ich erst am Samstag früh direkt zum Rennen anreisen, was sich als nicht ganz unproblematisch heraus stellte, da der Kurs aufgrund verschiedener Baumaßnahmen doch erheblicher geändert wurde als angenommen. Zudem wurde ich von Freunden gewarnt, dass diesmal keine Fahrer mit einer Elite Lizenz starten dürfen. Dementsprechend ging es etwas nervös an die Startnummernausgabe. Glücklicherweise gab es dann einer Nummer, und zwar die 13. In meiner Klasse standen dann 55 Mann an der Linie, und ich hatte das dritte Jahr hintereinander Pech und stand in der letzten Reihe. Von daher kannte ich die Situation gut. Nach einem ordentlichen Start kam ich zügig nach vorn und landete auf einem für mich zufriedenstellenden 17. Platz. Gewonnen hat wie im letzten Jahr ein Franzose, der früher MTB Profi war. Sven Kuschla war eine Minute vor mir und wurde als 12 bester Deutscher, allerdings aus der zweiten Startreihe.
Im Anschluss gab es dicke fettige belgische Pommes und ein Bier. Und dann ab nach Hause.

Zusammenfassung:
- 16 gestartete und angekommene Rennen
- Zwei abgerissenen Schaltaugen
- Ein abgerissenes Schaltwerk
- keinen Platten, weder im Training noch im Rennen
- viele kalte Finger und Füße
- zwei abgesagte Rennen, eines aufgrund einer Erkältung und eines aufgrund einer Gehirnerschütterung
- 8 gestartete und gefinishte Straßenrennen

Dank an alle Helfer, Freunde und natürlich die Familie

Ausblick:
Erst mal eine kleine Pause. Dann werde ich mich evtl. im Sommer aufgrund der familiären Verpflichtungen wieder auf ein bis drei Triathlon Veranstaltungen konzentrieren und weniger Rennen fahren.

Bis demnächst, vielleicht bei der Vereinsmeisterschaft

Jörn

Bericht 5:

Bericht 5: WEC Syke – Panther Finale Neubrück – RSG Cross Radrennbahn Hannover – D-Cup Garbsen

Nachdem der letzte Eintrag Ende November schon wieder ein wenig her ist, hier meine Schilderungen zu den letzten Renneinsätzen.

Nach dem Rennen in Cloppenburg musste ich aufgrund einer Erkältung den WEC in Lohne Grevingsberg absagen. Auch ein Woche später war ich aufgrund des 40ten Geburtstag meines Schwagers nicht bei den Rennen an der Startlinie. Demensprechend fand die LM und das WEC Rennen in Rheine ohne mich statt. Dadurch bin ich leider in der Gesamtwertung von Rang 8 erst auf 12 und dann auf 15 zurück gefallen. Damit wird die angestrebte Top 10 im WEC fast unmöglich, da nur noch zwei Rennen ausgetragen werden.

Nach also zwei rennfreien Wochenenden standen dann jeweils zwei Wochenenden mit Doppelveranstaltungen auf dem Programm. Aufgrund der Witterung war dann natürlich auch das Training nicht allzu einfach.

Am ersten WE fand der letzte Lauf zum Panther Cross auf dem Programm. Vor dem letzten Lauf lag ich auf Platz 2. Der erste Rang war nicht zu erreichen, es sei denn Sven Kuschla würde nicht starten. Die Bedingungen waren katastrophal. Tauwetter bei Dauerregen und Restschnee und Eis. Die Hölle. Kurz und gut. Im Rennen mit Schaltwerkschaden auf Platz 6 und Gesamt Platz zwei hinter Sven Kuschla. Damit war die Vorjahrsplatzierung wiederholt und ich eigentlich zufrieden.

Am folgenden Sonntag ging es dann nach Syke zum WEC Lauf 7, dem vorletzten der Serie. Der Kurs war unverändert und geprägt von dem üblichen langen schweren Anstieg am Ende jeder Runde. Das Wetter war wesentlich besser und der Kurs gut fahrbar. Nach einigem hin und her im Rennen lief es ganz ordentlich und ich kam unter Krämpfen auf Platz 9 ins Ziel und verbesserte mich vom 15 auf 13 in der Gesamtwertung, dabei ist eines von zwei Streichergebnissen eingearbeitet. Gewonnen hat Sese, mal wieder. Bis Platz 8 ist beim letzten Rennen noch alles drin. Das letzte Rennen wird als ein Sprint Indoor Rennen mit mehreren Läufen am 15.1.2011 in Bramsche in einer Pferde Halle ausgetragen. Mal sehen.

Am letzten WE standen dann zwei Rennen in Hannover auf der Liste. Am Samstag richtete die RSG Hannover zum ersten Mal den RennbahnCross in Wilkenburg aus. Dort fand auch die BZM vor gut einem Monat statt. Die Witterungsbedingungen waren allerdings komplett anders. Es gab minus 5 Grad, geschlossene Schneedecke und viele glatte Stellen. Heiko Heuser hatte einen wirklich guten neuen Kurs gesteckt, der allen gut gefalllen hat, auch den Zuschauern. Die Startliste war klein aber gut. Der ehemalige Deutsche Meister Rene Birkenfeld, Heinrich Berger, Stefan Danowski um nur ein paar zu nennen. Nach ordentlichen Start und ein paar Stürzen lag ich in der ersten Runden auf Platz 6 hinter einer großen Gruppe mit Birkenfeld, Berger, Berger, Brettschneider und Petscheleit. Diesen behielt ich nach harten Kampf mit Helge Mensching vom Saikls Cross Team. Damit war ich sehr zufrieden.

Am Sonntag ging es dann nach Garbsen zum D-Cup, der erste für mich in diesem Jahr. Die Bedingungen waren extrem, kalt, viel Schnee und Eispfützen. Nach dem gestrigen Rennen war ich entspannt, dass konnte auch nicht durch den allerletzten Startplatz getrübt werden. Ich kann das nicht verstehen, da einige Leute keine D-Cup Punkte haben. Egal. Jürgen, der mit dem MTB da war und neben der Startlinie stand, meinte ich sollte doch einfach nach vorne gehen. Hab ich dann doch nicht gemacht. Wie ich gedacht hatte, gab es dann gleich einen schönen Sturz bei Geländeinfahrt, den ich ja rechtzeitig sehen konnte und dann locker laufend viele Positionen gut machen konnte. Im Verlauf konnte ich mich bis auf Platz 14 vorarbeiten, das wären D-Cup Punkte. Leider hatte ich dann einige Probleme in einer völlig versauten Runde und wurde dann am Ende 17. Das war für mich gut. Ich war zufrieden. Dank auch noch einmal an DDM für die Schilderungen des Jedermannrennens. Leider habe ich DDM nicht getroffen. Aber es sei gesagt, das die Runde schon eine gute Cross Runde war, alles machbar, aber durch die Witterung sehr technisch, nicht zu vergleichen mit MTB Rennen. Ich mag diese Bedingungen. Ach so, gewonnen hat Sese vor Birkenfeld.

Wie geht es jetzt weiter? Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Weihnachten ist frei, dann evtl. ein Rennen am 30.12 in Holland, am 31.12 Sylvester Cross in Herford (nur bei gutem Wetter), dann am 2.01 Vechta, evtl. am 9.1. DM in Lorsch (Meldung steht), dann Finale WEC in Bramsche und zum Ende Masters WM in Mol.

Bis dahin

Jörn

Cyclocross Garbsen

Aufgrund des heutigen Artikels in der Leine Zeitung möchte ich hier noch ein paar Worte verlieren: Seit 3 Jahren leite ich an der Schule eine Mountainbike AG. Diese wird regelmäßig von Schülern des 7-8. Jahrgangs besucht, meist sind es 6-8 Schüler. Zusammen legen wir das Radsportabzeichen ab, trainieren im Gelände und nehmen an einer Radsportveranstaltung teil. Dies ist normalerweise die Herbst RTF, bei der wir die 45km Runde absolvieren. Dieses Jahr konnten an diesem Termin leider viele Schüler nicht (Herbstferien), so dass ein zweiter Termin her musste: Das Crossrennen in Garbsen. Nach etwas Hickhack beim Anmelden durften meine Schüler schließlich beim Hobbyrennen starten. Ich ließ mich von den Schülern breitschlagen auch zu starten und wollte sie eigentlich nur begleiten. Unvorhergesehenerweise wurden wir am Start getrennt, da die Schüler nach hinten gebeten worden sind um 2 Minuten nach den anderen Hobbyfahrern zu starten. Außerdem wurde ihr Rennen gekürzt.
Mangels Konkurrenz belegten meine Schüler die Plätze 1-3, in der Hobbyklasse konnte ich gewinnen. Leider werde in der Leinezeitung nur ich erwähnt, obwohl es die Schüler sicher mehr verdient hätten. Ich hätte in der 7. Klasse zumindest nicht freiwillig an einem Sonntag bei -7 Grad an einem Rennen teilgenommen (Hoffentlich lesen das die Schüler nicht...).
Ich beneide übrigens niemanden, der auf dieser Strecke mit dem Crossrad gestartet ist, ein MTB war mit Sicherheit die bessere Wahl!

Grüsse DDM

Bericht 4: Moin, anbei mein

Bericht 4:

Moin,

anbei mein Kurbericht zum heuteigen und zum letzten Wochenende.

Die BZM in Hannover verlief für mich in der Summe enttäuschend. Das Beste am Renntag war mitunter, dass ich einige RSC´ler an der Strecke treffen konnte. Danke fürs Kommen.
Das Rennen war nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Alles in allem ein enttäuschender 8. Platz. Trostpflaster war Platz 3 in der BZM Meisterschaft. Gewonnen hat Max Podschun vor Kai Kustin Becker. Respekt hier vor deren Leistung. Die waren den Tag in einer anderen Liga.

Heute ging es dann nach Cloppenburg zum vierten WEC Lauf. Auf der Runde bin ich lange kein Rennen gefahren. Beim letzten Start dort kam ich überhaupt nicht zurecht. Nach dem Warm fahren war ich allerdings guter Dinge. Das Training über die Woche lief gut und die Beine fühlten sich nicht so schlecht an.
Im Rennen selber hatte ich mit meiner Startnummer 9 Glück in der Startaufstellung und kam für meine Verhältnisse gut weg und ging als dritter hinter Sese und Brezinski ins Gelände. Leider hatte ich dann in den ersten Runden leicht Probleme. Die Lücke zu einer großen Gruppe, die auf Platz drei lag (9 Fahrer), konnte ich nach den ersten zwei Runden nicht schließen und fuhr das halbe Rennen mit 5 bis 10 Sekunden Abstand hinterher. Nach und nach fuhren sie weiter weg. Da das Rennen heute weit über eine Stunde dauerte, konnte ich allerdings dann in den letzten zwei Runden noch Kustin-Becker und Schlenkrich aus der großen Gruppe einholen und landetet dann auf Platz 8. Damit war ich sehr zufrieden, zumal die Abstände zu Platz 3 (Thomas Hannöver) nicht sehr groß waren. Gewonnen hat wie in der Vorwoche Brezinski vor Sese. Die beiden fuhren in einer anderen Liga und hatten auf den Dritten drei Minuten Vorsprung.

In der Gesamtwertung liege ich jetzt, trotz Platz 8 heute, nur noch auf Rang 10. Dani Blex hat mich überholt. Allerdings ist die Gesamtwertung sehr dicht gestaffelt, so dass alles zwischen Platz 3 und 12 sehr eng zusammenliegt.

Weiter geht es dann am Sonntag zum fünften Lauf des WEC in Lohne Grevingsberg, wahrscheinlich im Schnee und bei Dauerfrost. Da freue ich mich schon drauf.

Bis dahin

Jörn

Bericht 3: Heute fällt der

Bericht 3:

Heute fällt der Bericht etwas kürzer aus als die letzten beiden. Ich habe mich dann doch noch entschlossen, am Sonntag nach Osnabrück an den Attersee zu fahren. Der Kurs dort war dann Gott sei Dank nicht so matschig wie am Vortag und es kam dann sogar zum Rennen die Sonne raus.

Das Rennen war gut besetzt und ich liebäugelte mit einem Platz in den ersten 15.Allerdings merkte ich bereits beim Einfahren, dass das Rennen vom Vortag in LehMdorf doch sehr müde war. Es gab eine Menge Defekte, von denen unter anderem ich profitierte. So kam ich letzten Endes auf Platz 12 ins Ziel und konnte mich vom 10 auf den 9. Platz in der Gesamtwertung verbessern. Das Rennen gewann wie am Vortag Brezinski. Dieser sorgte dafür, dass Sese das erste Rennen im WEC seit Jahrhunderten verlor und auf Platz 3 landete.

Für mich stand dann erst einmal das Putzen und Reparieren der Räder auf dem Programm. Heute saß ich dann das erste Mal seit Sonntag wieder auf dem Rad für eine lockere 2 Stunde Runde auf dem Straßenrad, in den Wald hatte ich keine Muße, da alles so schön sauber ist.

Am Samstag steht dann, wie bereits angekündigt, die BZM Cross in Hannover Wülfel an der Radrennbahn an. Dieses wird dann das einzige Rennen dieses WE werden, und es wird mit Sicherheit schwer und matschig. Von daher muss ich mir noch jemanden für die Radpflege und –reinigung während des Rennens organisieren.

Bis denne Jörn

Bericht 2: Moin, nachdem ich

Bericht 2:

Moin,

nachdem ich mich schon seit dem 3.Oktober nicht mehr zu Wort gemeldet habe, finde ich mal wieder die Zeit ein paar Zeilen zur Cross Saison zu schreiben.

Vorab aber erst einmal Respekt vor den Laufleistungen der Wunstorfer Radfahrer. Hut ab und weiter so.
Gerade bin ich vom zweiten Lauf zum Panther Cross aus Braunschweig Lehndorf wieder in Detmold angekommen. Inzwischen ist auch alles wieder sauber, nur der Trockner läuft noch und ein Rad ist defekt, dazu aber später die Details.

Nach dem ersten Lauf der Panther Serie in Neubrück am 2.Oktober war ich eine Woche später beim ersten Lauf zum WEC in Engter am Start. Das Rennen fand auf der Standard Strecke bei super Wetterbedingungen statt. Mit dem 22. Platz war ich nicht zufrieden. Aber nach vier unverschuldeten Stürzen in den ersten zwei Runden und mit einem defekten Ersatzrad war bei diesem riesigen guten Starterfeld nicht mehr drin. Gewonnen hat mal wieder Sese Hannöver im Weltmeistertrikot.

Das folgende WE war dann rennfrei.

Am 24.Oktober wäre ich normalerweise in Lohne am Aussichtsturm gestartet. Allerdings hatte ich am Freitag vorher ein Sturz mit dem Stadtrad auf dem Weg zum DM, Windeln kaufen. Mit einer leichten Gehirnerschütterung und einer schönen Oberschenkelprellung war allerdings an Rennen fahren nicht zu denken.

Eine Woche später war ich wieder in der Lage Rennen zu fahren, und habe mich auf den weiten Weg nach Surwold zum zweiten WEC gemacht. Dieses Mal war das Starterfeld etwas übersichtlicher, aber nicht wesentlich schlechter besetzt. Eigentlich sollte es trocken bleiben, doch Petrus hat kein Einsehen und öffnete eine Stunde vor dem Start die Toren und machte diese auch nicht wieder zu. Der Kurs war mir von der LM vor zwei Jahren und vom Finale des WEC letztes Jahr bekannt. Schnell und nicht allzu technisch. Durch den Regen wurde es allerdings fahrtechnisch anspruchsvoller. Nach verhaltenem Start schloss ich am Ende des ersten Renndrittels zu einer fast 10Mann Gruppe auf, die auf Platz 4 lag. Die Gruppe wurde nach und nach kleiner. Drei Runden vor Schluss attackierte ich die Restgruppe auseinander. Allerdings hielt das nur für eine Runde und dann kam der Mann mit dem Hammer. Ich wurde wieder eingeholt und durchgereicht auf Platz 8. In der Summe war ich aber zufrieden, in der Gesamtwertung liege ich nun auf 10. Das ist eine gute Basis für die kommenden Rennen. Gewonnen hat mal wieder Sese.

Dann der heutige Tag. Wie jeder mitbekommen hat, war das ja nicht die regenärmste Woche. Dementsprechend war der Kurs in Lehndorf, auch mal liebevoll Lehmdorf genannt. Ein riesen Sauerei, unvorstellbar. Mit nur einer Warmfahrrunde auf dem Kurs (danach sah das erste Rad schon aus wie Sau), gingen etwa 25 Mann auf den Kurs. Ich ließ es bei den Bedingungen etwas vorsichtiger angehen, was hinten raus auch aufging. Da mein Bruder vor Ort war, war der Plan mit dem guten Rad zu starten, nach 3 bis 4 Runden auf das Ersatzrad zu wechseln, um dann die letzten Runden wieder auf dem Erstrad zu absolvieren. Wie jeder Plan ging er nicht ganz auf. In Runde drei riss das Schaltauge beim Erstrad. D. h. ich musste den Rest des Rennens auf dem Ersatzrad unter die Räder nehmen. Gerade zum Defekt hatte ich dir Gruppe um Platz drei eingeholt. Danach war die Gruppe erst einmal weg. Nach und nach kamen mit von vorne Fahren entgegen, so dass ich undankbarer vierter wurde. Der Dritte war dann doch zu weit weg. Gewonnen hat Fabian Brezinski vor Sven Kuschla, der nun auch die Serie anführt. Ich liege dort auf Platz 2. Das letzte Rennen der Panther Serie findet dann am 11. Dezember in Neubrück statt. Der Gesamtsieg ist ohne die Hilfe von Kuschla (Sturz, etc.) nicht mehr drin.

Morgen steht dann das dritte Rennen zum WEC in Osnabrück am Attersee statt. Da ich nur ein Rad habe für morgen und die Lust nach zwei Rennen im Matsch nicht allzu groß ist, überlege ich, ob ich mir das Rennen morgen schenke.
Am kommenden Samstag findet dann die BZM in Hannover an der Radrennbahn statt. Vielleicht sehe ich dort ja den einen oder anderen Wunstorfer.

Bis dahin

Erste Rennen

Bericht 1:

Für mich begann die Cross Saison mit einem Urlaub direkt nach dem Rennen in Steinhude. Danach begann die direkte Vorbereitung auf dem Winter. Räder startklar machen und die ersten speziellen Trainingseinheiten. Leider kam dann bei diesem super September Wetter gleich eine kleine Erkältung ins Spiel. Die zweite eher schlechte Nachricht kam dann aus Garrel. Die RG Cross, in der ich letztes Jahr unterwegs war, wird nicht mehr weiter geführt. Einige werden wohl bei SWB fahren und andere folgten dem Stenzel in eine RG Cross in Osnabrück (Sunos Solar Power). Also bin ich diesen Winter wieder in Wunstorfer Farben unterwegs.
Ende September machte ich mich dann gemeinsam mit Sven Kuschla auf in die Niederlande auf zum ersten Rennen. Meine Frau nutzte die Zeit in Holland zum Shoppen und bummeln.

25. September 2010 - Harderwijk (Niederlande)
Fünf Uhr aufstehen, 5:30 Abfahrt in Detmold und dann 280km ab nach Holland, wo um 10:30 das erste Cross Rennen der Niederlande auf einem Traditionskurs stattfinden sollte. Viel Zick Zack, rechts und links auf der Wiese hin und her. Bei den Amateuren wird in Holland und Belgien nur 40 Minuten gefahren. Das hat allerdings auch völlig gereicht.
Nach einigen lockeren und dann auch mal zügigen Runden standen wir (Kuschla, Berger und ich) mit, man höre, 90 anderen Crossern an der Startlinie. Ein Starterfeld wie auf der Straße. Dementsprechend wurde auch gefahren. Ich kam nicht so gut zu Recht und landete hinter Kuschla (Platz2!!) irgendwo zwischen 30 und 40 mit 3Minuten Rückstand. Ein guter Einstieg war das dennoch. Zurück ging es dann mit einigen Einkaufstüten der Frau im ohnehin schon vollen Auto. Also Räder aufs Dach. Detmold Ankunft um 18:00. Rennen 1 geschafft und nichts kaputt gegangen.

2. Oktober 2010 – Panther Cross 1. Lauf Harxbüttel
Gestern, also genau eine Woche später, fand das erste Rennen zur diesjährigen Panther Serie in Harxbüttel auf einem kurzen (17Runden oder so??) und sandigen Rundkurs statt. Nach dem Gesamtplatz zwei aus dem Vorjahr hatte ich mir ein bisschen mehr vorgenommen als in Holland. Traditionell sind die ganz guten bei den eher kleineren Rennen nicht am Start. Das galt dann nicht für gestern, denn mit Rene Birkenfeld stand dann der ehemalige Deutsche Cross Meister und mehrfacher WM Teilnehmer mit den anderen an der Startlinie.
Mit gut 20 Elite Startern ging es dann los. Schnell setzten sich Birke und Kuschla mit einem weiteren Stevens Cross nach vorne ab, wo, wie zu erwarten, Birke vor Kuschla gewann. Dahinter gab es das erste Renndrittel eine große Gruppe, in der auch ich mich befand. Danach konnten Sebastian Heinrichs und ich uns aus der Gruppe lösen und kämpften um Platz 4. Leider konnte ich Sebastian, der noch voll aus der Straßensaison kam, nicht halten und wurde fünfter. Brettschneider von Stevens wurde dritter. Der Rückstand nach vorn war mit gut zwei Minuten nicht zu groß, so dass ich mit Rennen Nummer 2 zufrieden war.
Für die Panther Serie zählen noch das Rennen in Lehndorf am 6.11. und das Rennen in Neubrück am 11.12. Mal sehen was noch kommt.
Das heutige erste Rennen des D-Cups in Bremen habe ich mir aus verschiedenen Gründen geschenkt, auf die ich nicht näher eingehe.
Ausblick:
Weiter geht es am nächsten Sonntag in Engter beim ersten Rennen zum Weser Ems Cup (WEC), danach ein rennfreies WE und dann zum zweiten D-Cup in Lohne am Aussichtsturm.
Bis dahin
Jörn

Cross Saison 2010/ 2011

Hallo,

danke erst einmal für das Öffnen dieses Themengebietes. Ich konnte das irgendwie nicht.

Ich möchte an dieser Stelle, wie auch in den letzten Jahren, hin und wieder ein paar Zeilen zur laufenden Cross Saison schreiben.
Zuvor aber erst noch einmal ein Glückwunsch an die Straßenfahrer und ihre super Saison Leistungen. Die Pause sei euch gegönnt.

Bis bald

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