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RTF

 Alles, was es aus dem Breitensport zu berichten gibt. Die Autoren haben eine gewisse künstlerische Freiheit und es liegt in der Natur der Sache, dass nur äußerst heroische Leistungen Erwähnung finden.

Namen sind Schall und Rauch

Siehe den ersten deutschen Bergmeister der modernen Geschichtsschreibung. Wobei: der hat es uns ja heute richtig gezeigt...
Ich wurde sagen der guten Mann heißt Johannes Gräfe.

RTF Lauenau

Die RTF in Lauenau führt  durch das dunkle ehemalige Königreich von Sauron. Dieser ließ sich allerdings seit Monaten nicht blicken. So ist der ehemals mächtige Herrscher nur noch eine verblassende Fratze in den Hirnen einiger Veteranen. Einer von diesem hatte sogar einen Gliedermaßstab dabei um Zucki zu entmutigen. In Wunstorf wird dafur ein Zollstock gebraucht!
Polemik beiseite: Start 8 Uhr bei bitterer Kälte. Ich entschloss mich trotzdem mit kurzer Hose zu starten, im Nachhinein war es grenzwertig. Immerhin spülte der erste Anstieg nach Hattendorf etwas Wärme durch den Körper. Irgendwie riss hinter Timo und mir ein Loch und wir fuhren zunächst ein Stück alleine weiter. Das Feld stellte uns in der Abfahrt (AbzweigSteinbruch), da wir von einem Auto (dem ersten seit Start) ausgebremst wurden. Weiter ging es recht locker, keiner wollte so recht fahren. Allerdings zog Wout Holger zusammen mit Mikel Lauströer Richtung Goldbeck das Tempo etwas hoch. So musste ich quasi bei Wechsel das Tempo anziehen und Richtung Goldbeck mit Alberto Dahlheimer, dem DEUTSCHEN BERGMEISTER VON 1493 und einem behaarten Tertvieh dem Pöbel enteilen. Wir harmonierten zu dritt ganz gut, nur der DEUTSCHE BERGMEISTER beteiligte sich nicht. Der Vorsprung wuchs konstant an und war komfortabel. So einigten wir unds auf eine Pipipause bei K3. Danach war die Luft irgendwie raus und prompt kam eine Verfolgergruppe in Langenholzhausen kurz vor dem vorletzten Berg wieder ran. Der Kapitän nutzte den Zusammenschluss und griff sofort an - mit einer katzenhaften Eleganz und kraftvoll stilsicheren Tritten - naja. Auf jeden Fall kam eine etwas sinnlose Gruppe dabei heraus. Sinnlos, weil an der Fähre ja eh Pause war.
Nach der Pause hielt der Altbergmeister eine Lehrstunde für die Anfänger parat: Er düpierte das Feld und enteilte mit Blitzstart Richtung Schaumburg. Dort konnte das haarige Tretvieh aufschließen, Timo und ich als Verfolger leider nicht. Hinter uns zerfiel alles.
50 Meter am Berg sind 200 in der Geraden, Timo und ich und fuhren AK in der Verfolgung und fraßen uns Meter um Meter wieder ran. Doch siehe da, Onkel Jürgen konnte plötzlich führen und so blieb es zum Schluss bei ca. 100m Vorsprung am Mineralbad für Jürgen und Tretvieh (vielleicht kann mal jemand den Namen posten, ist ein ganz netter Typ).
Nächste Woche Garbsen im Doppelpack!
Gruß
DDM

GFNY Hameln

Nachdem wir im letzten Jahr eine starke Mannschaft stellten, waren wir in diesem Jahr nur zu dritt am Start des Gran Fondo. Zucki und ich waren eingeladen, Prüfi ergatterte über Umwege einen Startplatz und startete als Enrico (Enrigö).
Das Wetter spielte diesmal für mich mit, 8 Grad am Start ertrug ich wesentlich besser als die 28 im Vorjahr. Gleich am Start trennte sich eine ca.50-70 Mann starke Gruppe von Fahrern, die mit Ambitionen ins Rennen gingen, von den Leuten, die die Runde nur als Erlebnis sahen. Wobei: Wirklich schnell gefahren wurde nicht, teilweise zeigte der Pulsmesser Werte um 120 an. Das änderte sich an den ersten Stichen, die wurden durchaus ambitioniert, aber nicht unmenschlich gefahren. Insbesondere fand sich nach den Stichen niemand, der Führungsarbeit leisten wollte, sodass niemand abgehängt wurde.
Am Roten Fuchs wurde etwas mehr selektiert, aber auch hier konnte ich bequem vorne mit rüberhuschen. Enrigö mit Zange und Loch, fand aber wieder Anschluss im flachen Teil. Am Lauensteiner das gleiche Spiel. Nach dem Lauensteiner bog Enrigö mit 6 (?) weiteren auf die Mädchenrunde ab, wurde aber am letzten Stich von 2 Leuten abgestellt. So wurde er im Sprint Dritter.
Für eine ca. 25 Mann große Gruppe ging es weiter auf die große Runde, alles im bequemen  Reisetempo. Das änderte sich allerdings, als der Fuchs das 2. Mal passiert wurde: C. Mönig von Merkur-Druck erhöhte das Tempo und ich musste leider abreißen lassen. 5 Mann, darunter Zucki, gingen ca. 75Meter vor mir über den Fuchs, hinter mir 75m nichts, dahinter 2er und 3er Grüppchen. Auf der Abfahrt, die ich recht flott anging, kroch plötzlich einer aus dem Gebüsch: Name weiß ich nicht, aber im letzten Jahr hatte er sich auf der letzten Abfahrt abgelegt. Ich versuchte bis zur Bundesstraße in Hohenbuchen aufzuschließen, aber das Quartett vorne war sich wohl einig und so hatte ich keine Chance. Ich wurde von hinten aufgefahren. Leider wollte ab jetzt niemand mehr fahren (außer ein Kei Uwe, bärenstark, 50 Jahre) und so fuhr die Spitzengruppe schnell außer Sicht. Am Lauensteiner wurde wohl einer der 4 noch abgestellt und Zucki kam im Sprint hinter Mönig auf Platz 2. Chapeau!
Aus unserer Gruppe entfleuchten auf der langen Gegengeraden bei Tempo unter 30km/h 2 Fahrer. Keiner fuhr hinterher, obwohl das Loch zwischen 20 und 50m groß war. Am Lauensteiner schließlich zog ich das Feld über den Berg, am Stich dahinter dann (da sich immer noch niemand beteiligte) mit AK. Leider wurde ich auf der Abfahrt wieder aufgefahren vom TeamBikeInn). Die versuchten allerdings gar nicht erst, mit mir die beiden vor uns fahrenden zu erreichen (nur 20m), sondern versuchten mich abzustellen, indem der jeweils letzte im Kreisel vor mir reißen ließ. Dank dieser sensationellen Taktik entkamen die beiden vor uns und gleichzeitig schlossen 8 weitere von hinten auf. Wohlgemerkt: Keiner vor uns vom Team BikeInn.
Im Sprint belegte ich Platz 2 unserer Gruppe, Platz 8 gesamt.
Fazit: Obwohl alle Wunstorfer Fahrer in den Top 10 waren, waren wir nicht ganz zufrieden: Zucki war knapp am Sieg vorbeigerauscht, Enrigö wollte glaube ich auch einen leichten Sieg mitnehmen. Und ich verlor den Sprint ausgerechnet gegen den einzigen weiteren Mitstreiter in meiner AK - sonst hätte ich wohl noch ein paar Riegel gewonnen. Für meinen Kopf war aber am Wichtigsten, das ProAm Debakel etwas zu "überfahren".
Bis Lauenau!
DDM

Über jede Schippe Sand

Während die ambitionierte C- und D-Klasse sich in Hameln vergnügte machten sich die wahren RTF-Wanzen am Sonntag auf nach Nienburg, um sich dort ein paar Laktathügel hochwehen zu lassen. Wie auch in den vergangenen Jahren war das Fahrerfeld wieder sehr übersichtlich, insgesamt sollen es 99 Starter gewesen sein. Das ist schon schade, denn schlecht ist die Strecke eigentlich nicht - und das Wetter war wieder mal gut.

Die Sonne schien früh am Morgen, nur mit 12 Grad noch etwas kalt zum Start. Das animierte gleich nach wenigen Kilometern einen Jungspund den ersten Hügel (20 Höhenmeter) hochzusprinten und 20 Meter Vorsprung rauszufahren. Ich tippte auf Mountainbiker (entsprechende Schuhe und sehr aufrechte Sitzposition), stellte sich am Ende aber als 18jähriger Ruderer raus. Bis zum Ortseingang Rehburg wie immer nichts spannendes, aber die Spitze hatte sich mit ca. 12 Fahrern sortiert. Mit dabei neben dem Kapitän noch Mollymauk, Sascha und Micha. Wer jetzt einen Großangriff erwartet hatte wurde "enttäuscht", der Kapitän war an allen Anstiegen zuerst oben - sogar in Düdinghausen! Das war nicht immer so...
Neben meinereiner bestand die Spitze nur noch aus dem Ruderer und Jürgen. Da Jürgen sagte er wolle nicht zu dritt bis ins Ziel fahren blieben nur zwei Möglichkeiten. Den Ruderer abzuhängen schien aber von Anfang an aussichtslos. So kreiselten wir bis zur Kontrolle in Loccum und ließen uns da von den Verfolgern (mit Sascha) einholen. Zu acht oder so ging es recht harmonisch bis Lemke - war ja klar dass der Rennfahrer wieder rauskommen würde. Ich schaffte es auf der "Zielgraden" trotz Vorahnung nicht ganz an Jürgen dran zu bleiben. Ausnahmsweise mal kein Gegenwind, so schafften wir es auch zu viert (mit Sascha) nicht den CC wieder einzuholen. Ich hatte ja eigentlich gedacht er würde mir als Relaisstation dienen, aber irgendwie schaffte ich es überraschenderweise auch am letzten Berg in Marklohe (31 m) nicht wieder ran zu fahren. Bis zur letzten Weserquerung bei Drakenburg hatten wir ihn im Blick, kamen aber nicht wieder ran. Nicht so schlecht. Mir blieb am Ortsschild nur Platz 3.

Die blaue Gehrdener RTF

Mit dem Rad angereist war die volle RSC Elite am Start. Spitzenfahrer natürlich "Schönlockerund allezusammen"-Zucki. Die erste Gruppe ging am Stemmer mit Thomas Mai, Timo, Zucki Mirco und mir. Leider wurden wir an der Ampel zur 65 aufgehalten und die Verfolger konnten aufschließen. Am Pass bildete sich wieder eine Gruppe, diesmal hatte Thomas keine Lust, dafür kamen noch Henry, der Kapitän, Onkel Jürgen und ein Treter aus Nienburg mit. Henry sagte, dass sein Powermeter am Pass "Kotzgrenze" einblendete. Sagte mein Garmin aber auch.
Am nächsten Berg von Pohle nach Antendorf hatte Henry keine Lust mehr mitzuspielen, wurde aber von Zucki wieder herangeholt. Der Kapitän lief in Antendorf OT Skagerrak auf eine Miene. Gerüchteweise kamen Begriffe wie "Selbstversenkung" auf. Rettungsversuche von Zucki schlugen fehl. Er fiel den Hildesheimern in die Hände und ergab sich widerstandslos. Ein Degradierungsverfahren zum Schiffsjungen läuft.
Schaumburg ohne Besonderheiten, am Pass eine Hollywoodattacke von mir mit Resultat 2. Gruppe oben hinter Zucki, Jürgen, Timo, Mirko. Irgendwie ging Henry verloren. Immerhin hatte ich diesmal nur 50 Meter und nicht 2 Minuten.  Nach der Abfahrt eröffnete Timo plötzlich eine 2. Gruppe und somit war ich nur noch G3. Auch hier ließ eine Ampel an der 65 aber wieder alles zusammenlaufen.
Im Ziel lecker Rennwurst und ab nach Hause!

Nachlese Pro Am

Pro Am - DEIN Tag. Naja, in Milchschnitte steckt ja auch das Beste aus 1/2 Liter Milch.
MEIN Tag begann jedenfalls genau mit MEINEM Wetter: 25 Grad, volle Sonne. Jeder weiß, dass ich dass nicht kann und so wurde ich schon am Start vom Kapitän, angereist als Pfleger, auf die Schippe genommen.
In Kurzform: Mein Tag war gar nicht mein Tag, sondern Eggers Tag.
Ich jedenfalls kam mit meinen 2 großen Flaschen bis Eimbeckhausen. Dort trafen alle Negalative ein, die man aus dem Radsport so kennt: Ich zog einen Parkschein, stand wie ein Eimer und fiel nach hinten durch wie eine Stein während ich explodierte. Am Pass biss ich mich mit letzter Kraft an Prüfi fest, der nach eigener Aussage "nur mit 80%" den Pass hochfuhr.
Auf die Spitzengruppe 2 Minuten kassiert, bildeten wir eine Verfolgergruppe noch mit Thorsten Schütte und Reinhard Winter und ein paar weiteren. Mir war bereits alles egal, ich wollte nur ankommen damit es vorbei ist. Ich suchte nur noch die Zuschauer nach Wasser ab, während Prüfi plötzlich nach vorne gespült wurde und die 20 Meter kontinuierlich ausbaute. Immerhin belegte ich im "Sprint" meiner Gruppe noch den vorletzten Platz. Zucki kam auf 4 rein, Timo auf 6 und Prüfi auf 10?.
Im Ziel musste ich mich stützen um nicht umzufallen und trank erstmal 2 Liter Wasser und ein alkoholfreies Bier. Im Auto nochmal 0,7 Wasser. Trotzdem fehlten mir Zuhause noch 3kg zum Startgewicht...
Das war grenzwertig.

Schanky-Chor in Borsum

Gestern hatten unsere Hildesheimer Freunde wieder ihre RTF "Durch die Hildesheimer Börde" angerichtet. Aber irgendwas war anders als sonst... Am Start dachte ich noch "da fehlen doch einige Fahrer"; nach dem Adler am Samstag war offenbar so mancher lieber im Bett geblieben. Nur sehr wenige ÜVs an Bord, insbesondere Wunstorf ohne Nils, Zucki und Alex dünn vertreten. Schon nach wenigen Kilometern merkte man allerdings, dass als Ersatz einige ziemliche Tretviecher vor Ort waren. So blieb es nicht wie sonst zumeist bis Osterlinde ruhig, diesmal wurde schon am kleinen Hügel zur ersten Kontrolle kurz gezuckt. Eigentlich war es noch nicht soo dolle, aber das Feld war ja schon am Start insgesamt recht gerupft. Und schon waren vorne nur noch so 12 Fahrer. Das blieb auch im Wald vor Baddeckenstedt dank konstant sportlichem, aber nicht übertriebenem Tempo so. Noch dabei 3x Wunstorf (Sascha, Mollymauk & Icke).
War natürlich klar, dass es am Jägerhaus ernst würde. Also zurückhalten, Mollymauk hielt sich wie üblich ganz aus der Führung raus, ich war 1x vorne. Immerhin. Nun zeigte sich, wen die Hildesheimer da alles eingekauft hatten. Zwei A-Fahrer (Landesmeister NDS & Landesmeister SH(?)) setzten sich ab, Onkel Jürgen konnte nach der Kuppe trotz kleiner Lücke zu den beiden aufschließen. Mir fehlten da noch mal 25 Meter - ich glaube Schanky's Spiderman-Kostum hat mich zu sehr abgelenkt. Jetzt hasse ich die Typen, die im Fernsehen immer vor den Fahrern rumrennen, noch mehr! Zu dritt hinter den anderen her, in meinem Grüppchen auch noch ein ehemaliger KT-Fahrer und einer, den keiner kannte. Zum Glück konnten wir uns noch im Tross der Begleitfahrzeuge (aka Schanky) festbeißen und evtl. auch ein wenig vom Windschatten profitieren. Solange es kein Kommissär sieht gibt es auch keine Strafe... Auf dem Rückweg mit seinen vielen Wellen wurde passabel durchgewechselt, ab und zu auch in Zweierreihe, die ein oder andere ziemlich krasse A-Fahrer-Führung dabei. 20 km vor dem Ziel noch mal ein nicht klassifizierter Hügel bei Grasdorf. Vorne wieder sportliche Einerreihe, Mollymauk ließ sich zurückfallen zu seinem Kapitän, kurz drauf wurden beide Wunstorfer abgehängt... Aber weil die Jungs nett waren wurde auf uns (oder Jürgen?) gewartet und wir rollten gemeinsam zum Würstchengrill von Thomas.

Flotter Adler Marathon

Bio Obst hat was für sich - lecker ist es. Allerdings sollte man wohl nicht direkt aus der frisch gelieferten Kiste naschen - sonst hat man Bio-Durchfall.
Mein flotter Otto begleitete mich am Freitag durch den Nachmittag und die Nacht. Kurz wollte ich den Adler absagen, wollte es dann aber doch wenigstens probieren. Wirklich schlecht fühlte ich mich nicht und außerdem hatte ich jetzt optimales Berggewicht ;-)
Also morgens noch schnell zweimal entleert und ab nach Goslar. Angemeldet, wieder entleert und schließlich ab zum Start. Ärgerlich: Der Veranstalter verschob den offiziellen Start von 7 auf 7.15 Uhr. Was soll das? Ich hätte gerne länger geschlafen! Haben sie im letzten Jahr bei der RTF auch gemacht - ätz!
Timo, Zucki, Nils und ich beschlossen, schon locker loszurollen. An der ersten Ampel nahm Timo eine Bodenprobe. Wir wurden noch vor dem Stausee aufgefahren, wurden von Arne mit Sprüchen versorgt und bewunderten Barto, der bei 10 Grad in kurz kurz losfuhr.
Erste Steigung nach Torfhaus: Natürlich volle Pulle! Warum sollte man auch nicht direkt Vollgas losfahren? Es waren ja nur noch 190km... Zucki, Timo und Bartho vorne mit zwei weiteren weg, Ich mit 50m Lücke und 2 weiteren dahinter. Oben warteten schon einige weitere Frühstarter, mit denen zusammen wir eine 14 Mann Spitzengruppe bildeten. Mit dabei waren zwei Bergflöhe vom HRC, die in diesem Jahr bereits 12000 Trainingskilometer haben - pro Kopf!
Erste Kontrolle bei KM76, es gab lecker eigentlich alles, sogar Kaffee. Ich stopfte mir beherzt 3 bis 4 Laugenkastanien hinein (Platz war ja da) und trank einen kleinen Kaffee. Dabei schloss Gruppe 2 auf. Nach der Kontrolle machte sich mein Otto wieder bemerkbar. Der Magen drehte und wendete sich und ich wurde in St. Andreasberg abgehängt. Trotz reichlich Emissionen konnte ich auch Gruppe 2 nicht halten und fiel zurück in Gruppe 3, die von Nils angeführt wurde. Diese fuhr ebenfalls flott, aber gleichmässiger.
An K3 bei Km125 kam es wieder zum Zusammenschluss der Gruppen. Ich aß einen Teller Nudeln - den mein Magen sogar vertrug! Also wieder mit Gruppe 1 mit und gefühlt mit besseren Kräften wieder halbwegs entspannt mitgerollt. Das änderte sich nach K4 ab Km 165! Die Bergflöhe vom HRC machten direkt nach der Verpflegung Druck und wurden natürlich von Zucki und Barto begleitet. Dahinter ließen sie abreißen und ich fand mich mit Timo in einer Art "Verfolgergruppe" wieder. Erst dachte ich, dass es als Mann mittleren Alters mit Diarrhö-Symptomen soo schlecht nicht ist, wenn man mit Timo zusammen abgestellt wird, aber dann verließen mich die Kräfte. Ich biss mich an Timo fest und kam mit wackeligen Beinen und etwas düselich an K4 an. Hier quälte ich mir ein paar Salzkekse und einen großen Becher Iso rein. Nach ein paar Km ging es wieder, aber nicht gut. Gottseidank ging es überwiegend bergab bis zurück nach Goslar. Dort kam ich nach 210km nicht auf dem Zahnfleisch, sondern eher auf dem Kieferknochen an. Also eigentlich wie immer beim Adler :-)
Zucki und Nils hat meine Mädchenrunde nicht gereicht, sie haben nochmal 1000hm und 40km mehr auf der ganz großen Runde gedreht.
Fazit:
1: Habe ich schon erwähnt, dass ich total im A...war? Heute morgen fehlten mir noch 3kg...
2: Die Organisation kann man nur als "perfekt" bezeichnen (wenn man von dem Starthickhack absieht). Alle Kreuzungen waren perfekt ausgeschildert, die Wege super zu fahren und landschaftlich sowieso sehenswert. Die Runde wird jedes Jahr neu ausgewählt, ich bin noch nie die gleiche Strecke 2mal gefahren, auch wenn die Kontrollpunkte - die wirklich gut ausgestattet (kein RTF Tee sondern XENOFIT Produkte) und organisiert waren - fix sind. Dieses Jahr z.B. wurden einige Streckenabschnitte einfach anders herum gefahren. So hat man als Teilnehmer einen tollen Anreiz, wiederzukommen und nicht wieder die gleiche Strecke wie auch schon 1987 zu fahren. Ich wünschte mir, insbesondere den letzten Aspekt würden mehr Veranstalter beherzigen.
Als Sahnehäubchen bekamen alle Marathonfahrer trotz nur 20 Euro Startgebühr noch ein T-Shirt.

DANKE RSV Goslar!

Zwischen Harz und Weser in Einbeck

Während andere heute am Strand lagen oder in Bielefeld fuhren nahm ich nach mindestens 10 Jahren mal wieder die RTF in Einbeck in Angriff. Beim letzten Mal erinnere ich mich nur noch dass Olli irgendwann aufdrehte und bei mir die Lichter ausgingen... Heute rechnete ich damit, dass uns die Mountainbiker vom DDMC Solling das Leben schwer machen würden, aber es waren nur drei Hildesheimer und der Bergfex vom Roten Fuchs vor Ort. Also gab es Hoffnung, dass heute auch meine nach gestern nicht sooo tollen Beine für die Spitze reichen könnten. Auch sonst waren leider nicht viele Starter da, mit höchstens 50 Fahrern ging es um 8 Uhr los.
Die Strecke ist wirklich unheimlich schön, auf verkehrsarmen Straßen geht es zuerst Richtung Osten, etwa Höhe Bad Gandersheim dreht man nach Süden ab bis Hardegsen. Von da nach Westen über unzählige Hügel (und einen einigermaßen ernsthaften Berg) fährt man bis zur Weser einmal um den Sollin. Leider wurde es an der zweiten Kontrolle etwas unschön. Die Hälfte der sowieso nur noch etwa 12köpfigen Spitze hielt an, der Rest fuhr weiter. Leider wurde nicht gewartet, so dass ich mit einem der Hildesheimer (Johannes?) hinterher hampeln musste. Ziemlich genau zu Ende des Anstieges (150 Hm) hatten wir den Anschluss geschafft, BIG Uwe als Bremsklotz hatte sich am Ende der Fünfergruppe festgebissen. An der nächsten Kontrolle stellte Uwe fest dass es zwei von drei Schrauben seiner Pedalplatten verloren hatte und schraubte welche von links nach rechts oder umgekehrt - er zog es aber vor ab hier auf die kleinere Runde abzudrehen. Die Spitze fuhr zu sechst recht harmonisch weiter, erst als wir von der Weser Richtung Neuhaus in den Solling abbogen war es damit vorbei. Zuerst waren wir noch 3, nach ein paar Kilometern an der nächsten Kontrolle wollte der seit dem Roten Fuchs bekannte Harzer anhalten. Da sah ich vor den weiteren Höhenmetern keinen Sinn drin, und wir hatten das Loch nach der früheren Kontrolle ja auch zufahren müssen! 400 Höhenmeter mehr oder weniger am Stück bis auf ca. 500 Meter über NN. Von da ab 25 Kilometer mehr oder weniger nur bergab, na gut - mit ein paar Gegensteigungen. Aber hier stand der Wind endlich mal günstig, so dass wir den Schnitt noch auf knapp 35 km/h steigern konnten.

Radmarathon Altwarmbüchen

Es gibt Sachen, die ich am Radfahren nicht mag: Totale "Flachheit", Wärme über 20 Grad und Wind.
Willkommen in Altwarmbüchen! Hier gibt es: Flachheit, Wärme und Wind. Natürlich gibt es auch Gründe hier zu fahren, z.B. weil die Anderen es auch tun, oder wegen der Suppe. :-)

Start pünktlich um 8, mein Garmin erstmal verreckt. Dauernde Meldung: Lost Satellite. Was soll`s, nach Update 13 ging schon die deutsche Sprache flöten und er schaltete auf albanisch um, warum sollte er nach Update 14 also noch Kontakt zum Satelliten haben. Nach 10 Resets im Fahren fand er ihn nach 8km doch noch und es konnte für mich losgehen. Bei km 8,1 fuhr irgendjemand weiter vorne durch ein Schlagloch und verlor die Flasche, der Fahrer links vor mir fuhr über selbige und ich bekam eine schöne Himbeerdusche. So kann ein Tag beginnen!
Das Feld rollte trotz Rückenwind eher müde mir einer 35 - 38 vor sich hin. Zucki ordnete sich vorne ein, ich lamentierte etwas und zack ging es mit einer sportlichen 50 weiter. Hinten flogen die Turnschuhe, ich konnte mich glücklicherweise in der Loge vorne zurücklehnen und musste nichts zufahren. Es ergab sich eine schöne 10 Mann Spitzengruppe, in der mit dem Kapitän zusammen 3 Mal Wunstorf vertreten war. Aber nicht lange: In einem taktischen Manöver, für dessen Erklärung die Worte erst noch erfunden werden müssen, ließen sich der Kapitän und Rainer zu Lehrte zurückfallen. Allerdings liefen die Gruppen an der nächsten Kontrolle zur Marathontrennung wieder zusammen. Hier herrschte (nicht nur bei mir) Unentschlossenheit, welche Runde gefahren werden sollte. Für mich gab sinnliche gehrdener Poet Walter mit seinem passenden Spruch "Los ihr müden Weiber!" den Anstoß, doch die 200er Runde zu nehmen. Bis zur nächsten Kontrolle wurde schön 2er Reihe gefahren, gaaanz gemütlich und mit einem Pläuschchen.
Zu gemütlich für Zucki, der von Hochzeitssuppe gekräftigt drauftrat und die Gruppe mal wieder zerlegte. Es wurde weiter gekreiselt, jeder legte noch ein Kmhächen drauf, bis einige entkräftet rausfielen oder keine Lust mehr hatten. Zu fünft mit Nils, RG Hamburg und "Schnurrbartmann" ging es weiter, immer schön im Tempodiktat von Zucki, der mal wieder 20% mehr Power hatte als der Zweitbeste. Dies ließ er uns spüren, fuhr immer mal wieder alleine ein paar Kilometer voraus, "es rollte ja auch gut" (laut Zucki). Der Rest der Gruppe ließ schön Körner im Wind, der die letzten 100Km mit 3-4 von vorne kam.
Nach der letzten Kontrolle fuhr Zucki einfach weg, während wir in der Gruppe bis zum Schluss zusammen fuhren.

Fazit: Sicher ein schöner Trainingsreiz, irgenwie aber nicht mein Tag. Freue mich auf den Adler!

Bimbach EXTREM 400

Was bedeutet das?
Wie in jedem Jahr veranstaltet der RC Bimbach ein RTF-Radsportwochende zu Pfingsten. Für diejenigen, die es "richtig" krachen lassen wollen, richtet der Veranstalter eine RTF am Samstag über 158 Kilometer und 2500 Höhenmeter und am Sonntag, die ultimative Herausvorderung in Hessen, eine Runde über 256 Kilometer mit 4700 Höhenmeter aus. Absolviert man beide Tage diese längsten Strecken mit höchsten Anforderungen, erhält man eine besondere Auszeichnung(Trikot + T-Shirt + Medaille)
So mein Plan!
Am Samstag erwartete uns herrlichstes Wetter am Start. Aus Wunstorf waren Zucki, Michael und icke dabei, Michael fuhr dieses Jahr allerdings kürzere Strecken. Auch am Start aus bekannter RTF Szene: Thomas B. aus Hildesheim, Arne, nach Sturz auf Malle wieder genesen, Timo und ein weiterer Strassaker-Fahrer, sowie einige vom Team Stramme Kette, HRC Hannover und weitere.
Der Plan heute war Kräfte zu sparen für Sonntag und es ging auch sehr homogen bei windstillem schönen 20 °C los, der Himmel noch leicht trüb, aber nach knapp der Hälfte der Strecke verwöhnte uns die Sonne bei bis zu 30°C.
Die Gruppe harmonierte super, ab und an waren die Bergflöhe an den Rampen etwas zügiger oben, in der Abfahrt wurden diese aber schnell wieder eingeholt. Hut ab vor Arne, der wirklich mit wenig Trainingskilometern angereist war und fast bis zum Schluss in unserer Gruppe mitfahren konnte. Auf den letzten Kilometern gingen ihm aber dann schon etwas die Lichter aus.
Fazit: Ein gigantisch schöner Einrollsamstag, das hat richtig Spass gemacht! Ich hatte im Ziel nach knapp 5 Std. Fahrzeit einen 31iger Schnitt nach 158 Kilometern.
Pfingstsonntag: Wetterprognose = KATASTROPHE!!!
Es wurde langanhaltender starker Regen gemeldet bis mindestens 10.00 Uhr, der Start war allerdings schon um 06.00 Uhr. Nach langem Überlegen entschied ich mich etwas später zu starten, das sollte mir ca. 1,5 Std. Regen ersparen, sowie die im Regen gefährlichere Einrollphase mit den bis zu 2000 gemeldeten Startern. Der große Nachteil: Du fährst das Ding von Anfang an alleine!!!
Zucki entschied sich um sechs zu starten, auch Thomas Mai aus Hildesheim, ich glaube zahlreiche gemeldete Starter entschieden sich auf Grund des Wetters gar nicht zu starten, so auch Michael, oder verkürzten heute die Runde.
Nun gut, bei immerhin noch 15°C sollten mir Kurzarmtrikot, Ärmlinge und meine lebensrettende Regenjacke reichen, die ich mir auch erst kürzlich neu angeschafft hatte.
Start um 07.10 Uhr rollte ich los, die ersten 50 Kilometer erst mal wellig, befand ich mich ausschließlich auf der Überholspur. Wie eine Perlenkette reihten sich die Radsportler vor mir auf, an denen ich vorbeifuhr, bis ich schließlich rechts ab auf die Extremschleife den Ebersberg entgegenfuhr. Bis fast 20% Steigung erwartete mich dieser Berg an der steilsten Stelle, das Ding konnte ich im Wiegetritt teilweise nur mit 36/25 fahren. Mehr hatte ich auch nicht zur Verfügung! Danach wieder auf die Runde zurück,die alle fahren, überholte ich viele Radsportler ein zweites Mal.
Auf zur Wasserkuppe! Die höchste Erhebung heute auf 900 Höhenmetern. Der Regen ließ nach, aber oben auf dem Gipfel hatte man im Trüben natürlich keinen Ausblick zu genießen. Die Abfahrt natürlich nass und kalt bei bis zu 80 Kmh, doch nun schien das Wetter sich langsam zu drehen und nach der Hälfte aller Mühen zeigte sich sogar langsam die Sonne. Also: Bremsfallschirm ausgezogen, Ärmlinge in die Trikottasche, es rollte sich doch gleich besser!
Bis dahin merkte man aber schon, wie einem die "Körner" aus dem Körper gezogen wurden, es lagen ja auch noch knapp 120 Kilometer und diverse Höhenmeter vor mir.
Der Veranstalter, das muss man wirklich erwähnen, hat wieder eine perfekte Organisation hingelegt!!! Klasse Verpflegung, für die Marathonies mit Warmverpflegung, super Ausschilderung und super Strecke. 
Irgendwann schaltete mein Radcomputer auf die 200 Kilometermarke um, irgendwie magisch und Motivation für die letzten 62 Kilometer. Nach 220 Kilometern hatte ich nun auch das erste Mal drei Mitfahrer gefunden, die im gleichem Rhythmus wie ich fuhren, ein schönes Gefühl, wenn man ab und an auch mal im Windschatten mitfahren kann. Gerade oben auf der Rhönstrasse wehte doch ein heftiger böiger Wind, dem man so ziemlich ausgeliefert ist, wenn man alleine fährt. Letzte Kontrolle nach knapp 235 Kilometern, hier trafen alle Touren aufeinander, die dicke Bockwurst im Brötchen verkniff ich mir aber und griff zu leckeren Kuchen, Laugenbrezeln und Cola!
Nach 262 Kilometern erreichte ich das Ziel nach etwas über 10 Stunden Fahrzeit und knapp einem 26iger Schnitt, das reicht für heute, dachte ich mir, eine Dusche und ein Kaffee und dann Richtung Heimat. Natürlich mit der Bimbach Extrem 400 Auszeichnung, einem schönem Radtrikot und und einem T-Shirt als Präsent.
Bis denne, Nils

RTF Oberes Örtzetal

Heute Morgen ging es nach Müden an der Örtze, wo bereits zum 13. Mal eine RTF ausgetragen wurde. Für mich war es allerdings das erste Mal. Die Teilnehmerzahl war trotz des tollen Wetters und einer wirklich guten Organisation seitens des Veranstalters überschaubar. Pünktlich um neun war Start, allerdings in Kleingruppen, die zeitversetzt losgelassen wurden. Trotzdem fand sich eine schöne, etwa 25 Mann starke Gruppe an der Spitze zusammen, die gut harmonierte. Trotz recht starkem Wind befand sich die Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich über 35km/h. Nach 80km entschieden sich überraschend viele Teilnehmer für die lange 160km Runde und plötzlich befand ich mich allein auf der 110er Runde. Da keine Verfolgergruppe in Sicht war entschied ich mich für die Flucht nach vorn und holte auf den verbliebenen 30km noch mal alles raus was ging. Nach 3:15h war ich dann mit einem 35er Schnitt im Ziel. War ein gutes Training in einer schönen Gegend, wenn auch aus topographischer Sicht etwas langweilig.

Klasse RTF in Hameln

Um es vorweg zu nehmen, nur 117 Starter, so wenig hat diese schöne RTF in Hameln nicht verdient! Prozentual großen Anteil daran hatte Wunstorf mit Uli, Karlheinz, Peter, Michael, Udo, Jürgen, Alex und icke, sogar Heinz König wurde auf der Strecke noch gesichtet! Die anderen Vereine waren nur vereinzelt am Start, Martin, Henry und BIG Uwe aus den Nachbarvereinen und einige Unbekannte.
Kurz / Kurz zu starten war heute definitiv die richtige Entscheidung, es ging ganz flott um 08.00 Uhr los, nach 5 Kilometern über die ersten Huckel dezimierte sich das Feld zusehens, doch weil alle Fahrer der ersten Gruppe die Abbiegung in Hessisch Oldendorf nicht realisierten, fuhr man im Ort ein Mal im Kreisel zurück auf die Strecke und von hinten rauschte Gruppe 2 wieder ran. Die Kontrolle in Großenwieden wurde ausgelassen und die Runde führte nun durchs Auetal mit den bekannten Steigungen nach Hattendorf hoch, meistens vorne von Alex oder Henry geführt, für mich hätte es nicht einen Tick schneller sein dürfen. Wir waren alsdann nur noch zu siebt vorne, 3 Wunstorfer, Alex, Jürgen und icke, Uwe, Henry und zwei weitere. Um zur Paschenburg hoch nicht abgekoppelt zu werden zog ich kurz vorher sportlich in die Rampe als erster rein, das verschaffte mir ein paar Sekunden und eine gute Ausgangsposition. Erwartungsgemäß zog Alex an, ein weiterer konnte mitgehen, wir zu fünft hinterher. Die Lücke konnten wir Deckbergen runter wieder schließen, die Ampel an der Kreuzung war gerade noch dunkelgelb, für Henry dunkeldunkelgelb!
Dann wieder zurück zur Kontrolle, wo wir anhielten, um zu frühstücken und siehe da, es begrüßte uns Uli Gehrmann mit lautem "Hallo". Er wollte kontrollieren, ob wir auch alles richtig machen ;-)
Flott ging es nun hügelig Richtung Schillat-Höhle weiter, es konnte oder wollte sich nun keiner mehr so richtig absetzen. Die Letzte Kontrolle haben wir wieder ausgelassen und uns gemeinsam auf die 125iger Runde begeben.
Denkt man nun, locker flockig ins Ziel zu rollen, so sah man sich getäuscht, Alex zog auf einer leicht ansteigenden Geraden noch mal richtig am Horn, und ich muss sagen, in seinem Windschatten tat das schon richtig weh!
Wir verloren dadurch sogar noch Uwe, der auch schon seit längerer Zeit am Limit fuhr.
Das gelbe Blech in Hameln passierte ich als dritter, vor mir noch Henry und eine weiterer Fahrer.
Im Ziel zeigte mein Tacho einen Schnitt von 34,5 nach 126 Kilometern und 1400 Höhenmetern. Gruppe 2 kam ca. 10 Minuten später an, mit dabei Udo, alle Achtung!
Bis denne, Nils

24. Delmenhorster RTF

Geschätzte 300 Teilnehmer standen heute morgen in Delmenhorst am Start. Nachdem es sich in der Nacht ausgeregnet hatte, waren die Straßen pünktlich wieder trocken. Ich war das erste Mal bei dieser RTF und war überrascht über die Größe und Qualität des Fahrerfeldes, aber dazu später mehr.
Aufs Einrollen wurde verzichten. Stattdessen ging es gleich mit hohem Tempo auf einen Zickzackkurs mit permanenten Richtungsänderungen. Windkante links, Windkante rechts...das kostete gleich zu Beginn schon ordentlich Kräfte. Vorne konnten sich dann etwa 20 Mann absetzen. Ich verpasste leider den Sprung, aber das machte nichts, denn aufgrund eines fehlenden Richtungschildes fuhr die Spitzengruppe in die falsche Richtung und kam uns kurze Zeit später wieder entgegen. Glück muss man haben.
Nach dem Zusammenschluss war die Gruppe dann etwa 40 Mann (und zwei Frauen) stark. Ein paar Kilometer wurde gebummelt, dann wieder Tempo aufgenommen. Respekt an die Leute, die vorne das Tempo machten...mein Tacho zeigte streckenweise über 50km/h an. Aber ich hatte mir für heute fest vorgenommen, die erste Gruppe zu halten und das schaffte ich auch unter Aufbietung letzter Kraftreserven.
Nach knapp 3,5h und 128km erreichten wir mit einem Schnitt von fast 38km/h das Ziel. Ich war selten so erschöpft nach einer RTF, es müssen also nicht immer Berge sein.

RTF in Bad Salzdetfurth mit nur 2 Wunstorfern!

Am Vortag verhieß das Wetterradar noch nix Gutes für Sonntag, aber heute sollte laut Vorausschau das Regengebiet pünktlich zum Start in Bad Salzdetfurth vorbeigezogen sein. Also Jürgen in Luthe eingepackt und ab auf die Bahn.
Ich muss zugeben, ohne Blick aufs Regenradar wäre ich Kehrtwende wieder nach Hause gefahren, so stark schüttete es auf der A7!
Am Startort super Timing, der Regen hörte komplett auf und es waren angenehme 15 Grad. Doch wo waren alle bekannten Gesichter aus der RTF Szene geblieben? Aus Wunstorf nur Jürgen und icke, aus Hildesheim Thomas Bartelomeo und Schanky, Andreas aus Lehrte kannte ich noch und sonst NIX!!! Fast alle aus der ÜV´s Szene blieben heute lieber im Bett oder starteten auf einer Hausrunde daheim. Schade für den Veranstalter, der heute auch nur 180 Starter verzeichnete.

Der Start pünktlich um 9.00 in Blöcken, die Straßen natürlich noch nass, aber alle Fahrer fuhren wirklich besonnen und umsichtig, so das es zu keinen gefährlichen Situationen kam. Der erste Abschnitt wellig und, ach ja, das sollte ich erwähnen ab Kilometer 2 starteten die zwei Hildesheimer eine Attacke und fuhren in heroischer Weise für 3 Minuten vor dem Feld her. So, das reicht der Heldentaten, nu weiter: Natürlich gemeinsam mit den Ausreißern mit ca. 20 Mann näherten wir uns Langelsheim, Streckenteilung 160 /120 Km, und der erste große Anstieg des Tages. Schanky und Andreas verließen uns leider auf die 120iger, während wir mit dem Großteil des Feldes nach Hahnenklee hochfuhren. Thomas Bartelomeo machte die Pace bergauf, ihm konnte auf diesem Abschnitt nur Jürgen folgen. Mir selbst fehlt leider noch der letzte Punch, konnte mich aber im vorderen Drittel halten. Oben Kontrolle und der erste Halt überhaupt nach ca. 80 Kilometern. Thomas und Jürgen warteten oben und wir schlossen mit ca. 11 Fahrern alsdann einen Pakt für die nächsten Abschnitte zusammen zu fahren, bzw. oben an den Kontrollen kurz zu warten.
Jetzt kam sogar die sonne hervor, ich muss hier noch mal sagen, das diese RTF wirklich eine schöne Streckenführung hat und jetzt bei Sonnenschein unheimlich viel Spaß gemacht hat!
Bei Kilometer 130 hat unsere lange Runde noch eine Extraschleife, und noch zwei ordentliche Huckel drin.
Unser Pakt hielt bis zum letzten Huckel, dann gingen einem U23 Fahrer noch mal ordentlich die Gäule durch, nur Jürgen und Thomas konnten folgen, ich bin geplatzt und als nächster Verfolger mit zwei weiteren Fahrern hinterher.
Das Ziel war nun nicht mehr weit, die drei Ausreißer konnten wir nicht mehr stellen.
Im Ziel war ich super zufrieden und auch gar nicht sehr erschöpft, bedingt durch anfangs nasse Straßen einen Tick langsamer als sonst konnte ich die Kraft gut einteilen. Der Tacho sagte nach 164 Kilometern einen Schnitt von 33,5 bei nicht ganz fünf Stunden Fahrzeit und etwas über 2000 Höhenmetern.
So, noch schnell Kuchen eingepackt und ab nach Hause. Bis denne, Nils

29. Internationale Bremer RTF

Bei ungewohnt hohen Temperaturen war heute Morgen um 10 Uhr der Start zu eben dieser RTF. Die Teilnehmerzahl war groß, obwohl wechselhaftes Wetter angekündigt war. Ungewöhnlicherweise startete die erste Gruppe offiziell schon um Viertel vor Zehn. Mit insgesamt etwa 25 Mann ging es zügig voran. Vor allem drei Leute vom FC St. Pauli machten ordentlich Tempo. So ging es teilweise mit 42km/h gegen den Wind. Unglücklicherweise machten wir gerade an der zweiten Kontrolle Pause als die "richtige" Spitzengruppe, die wohl um 10 gestartet war, vorbei rauschte. Einige versuchten schnell auf ihre Räder zu springen und Anschluss zu finden, was aussichtslos war. So fand ich mich dann irgendwann in einer Vierergruppe wieder, die trotzdem gut harmonierte. An der nächsten Kontrolle fand sich dann wieder eine größere Gruppe zusammen, mit der wir die letzten Kilometer in Angriff nahmen. Insgesamt waren es dann 110km mit einem 36er Schnitt. Großes Lob an den Veranstalter für eine tolle Streckenführung und gute Verpflegung. Und bis auf einzelne kleine Schauer blieb es sogar trocken. Mann muss auch mal Glück haben! :-)

RTF HRC Steinhuder Meer

Bei bestem Wetter mit zweistelligen Temperaturen kamen heute wieder allerlei Treter aus ihren Löchern gekrochen. Zucki, Hotte und ich kamen mit dem Rad angereist. Da nestelte der Kapitän schon nervös an seinem neuen Trikot herum, wohl aus Angst keine Helfer zu haben.
Start schön locker raus Richtung Munzel, alle noch im Schongang. Rumgepimmelt wäre der Schülerbegriff. Erst Richtung Luthe wurde etwas erigierter gefahren (um bei der Sprache zu bleiben), aber immer noch im großen Feld. Hoch zum Luftigen, Bad Rehburg, alles im Feld.
Also auf zum lustigen Feldwegspaß hinter Leese, Kante links, Kante rechts, immer noch geschätzt 50 Mann. Bergkirchen, Düdinghäuser "Berg", vielleicht 5 Mann verloren. Vorne wurde ordentlich draufgetreten, evtl. nicht mit konsequent genug. Allerdings war auch beständig Gegenwind. So konnte man hinten im Feld schön bei mit GA-Puls ....... genau.
Auch die letzten Huckel auf dem Rückweg brachten nichts Spannendes. Sprint an Timo, das wars.

Im Ziel gab es echte Männerstücke Kuchen (meins wog sicher ein Pfund). Lecker lecker selbstgebacken.
Zurück wieder mit Hotte. Nach für mich 168km durfte ich gleich Keschern gehen und Frösche fangen! Bei dem Wetter kommen die nämlich auch aus den Löchern gekrochen!
Gruß
DDM

Mayday

Der Rote Fuchs ist die bekannteste und bestbesuchte RTF der Region. Obwohl die Strecke eigentlich nicht sooo toll ist, waren auch dieses Jahr wieder 700 Teilnehmer vor Ort. Von den ÜV eigentlich das gleiche Starterfeld wie Samstag in Laatzen, nur Timo fand seine (?) Heia zu gemütlich und Onkel Jürgen fehlte auch. Arne schickte als Ersatzmann HKL. Henry schaute mallegebräunt kurz vorbei.

Start um 9, mittelkräftiger Wind von seitlich hinten, Sonne, alles schön. Die ersten Huckel wurden sportlich, aber ohne Beingebiege genommen. Alle waren frisch, Feld blieb groß. Einzelne Attacken wurden auf den Abfahrten von Herrn Mai aufgefahren. K2 kurz Keks und Pipi.
Wenzer Berg: Keiner wollte fahren. Heißt auf deutsch: Alle mit AK rüber. Irgendein Rennfahrer brannte so rüber, dass er auch Zucki abhängte und außer Sicht fuhr. Zucki hatte trotzdem eine Lücke zu Barto und Torsten und der Kapitän zog mich rüber. Eine schöne 6 Mann Gruppe, könnte man denken. Zucki wie angestochen, im Kreisel hinterher immer schön 3 km/h draufgelegt. Am Fuchs dann nochmal AK, Reihenfolge gleich, diesmal zog ich den Kapitän, jeweils mit 50m Abstand zwischen den Duos.
Danach Abfahrt und Mirko aufgefahren (war irgendwann enteilt). Meine Schwächephase begann jetzt: Kein Wunder, noch nichts getrunken...Also schnell einen Liter aufgeschüttet. Mit etwas Brause in den Kesseln lief es wieder besser. Auch jetzt wurde wieder harmonisch gekreiselt. Allerdings merkte man schon, dass bei einigen die Lichter nicht mehr ganz so hell an waren. Dafür wurden meine wieder besser, und auch der Kapitän wackelte nicht mehr so.
Holzmühle schön locker, danach eigentlich auch. Hinter der Marienburg teste ich mal eine kleine Attacke, die aber wieder aufgefahren wurde. Also schön locker Anschleichen an das Ortsschild, Sprint nicht zu früh eröffnen, alles wie im TV (nur langsamer).
Am Ende fuhr Zucki einfach los, ich verbiss mich so gut es ging, fuhr noch eine Führung, bevor Zucki nochmal antrat. Hinten sicherte der Kapitän alles ab.


Podium Wunstorf, goldene, silberne und bronzene Ananas gesichert.
Nicht so schön war übrigens hinterher die Dusche mit 25 verschwitzten, älteren Tretviechern...

HKL hat übrigens ein durchaus sehenwertes Video gedreht (von der Fahrt, nicht vom Duschen) zu sehen auf Youtube Roter Fuchs 2017.

Gruß
DDM

RTF Laatzen

Die RTF Laatzen war dieses Jahr ein Warmup, um am langen Maiwochenende richtig Fahrt aufzunehmen. Aus Wunstorf stand alles am Start, was treten konnte, ebenso auch aus Hildesheim und Gehrden. Start recht spät um 12 Uhr, ließ sich sogar der Loewtratru blicken. Dazu ein paar Rennfahrer, die nur locker mitrollen wollten. Als Halbpros vertreten Timo und Carlchen. Nur "Mein Gewicht hat keinen Einfluss auf meine Reifen" ruhte sich aus...;-)
Viele Starter und viel Wind bedeuten viel Unruhe im Feld, allerdings ist mir kein Sturz zu Ohren gekommen. Der erste Zieher bei Km 45, der sonst üblicherweise das Feld verkleinert und etwas Ruhe bringt, wurde locker passiert, sodass das Feld groß blieb.
Erst als der Kapitän am Weinberg hinter Nette das Tempo forcierte, wurde nennenswert aussortiert. Das Gleiche Spiel nochmal zur Autobahn hinauf, trotzdem noch 30 Mann in der Gruppe. Zur Verteidigung muss man den starken Wind nochmal erwähnen, der Führungsarbeit deutlich erschwerte.
Allerdings wurde ab der Autobahn weiter sportlich gefahren. Perlenkette bei Seitenwind mit ich-fahre halb-im-Acker-Stellungsspielchen. An einer neuralgischen Stelle bewies der Kapitän seine geradezu preußische Linientreue zum Wunstorfer Verein - und ließ reißen.
Vorne ackerten jetzt Zucki, Serge, Mirko, Anton, Carlchen und Ich gemeinsam gegen den Wind. Es wurde bis ins Ziel gekreiselt. Hinten wollte keiner so richtig nachführen, trotzdem zerlegte sich die Gruppe weiter. Der Kapitän kontrollierte die 2. Gruppe, Onkel Jürgen die 4..
Auf dem Papier war ich vorne der stärkste Sprinter 8-) und musste nur noch abliefern. Kleinere Rtfen überlässt Zucki mir...
Gruß
DDM

RTF Celle und Burgdorf

Celle:
Wie in jedem Jahr ist etwas Überwindung nötig, um für eine RTF mit einer Stunde Anfahrt nach Celle zu reisen. Die äußeren Bedingungen waren auch denkbar ungünstig bei kalten 6 Grad und zu bedecktem Himmel.
Nichts desto trotz fanden sich ein paar Mitstreiter: Zucki, Sascha und icke aus Wunstorf, René, Martin und Tommy in blau, BIG Uwe und Dietmar aus Hildesheim, sowie ein paar bunte.
So zogen überschaubare ca. 50 Fahrer um 10 Uhr los und kreiselnderweise wurde Tempo aufgenommen.
Der größte Gegner heute war auf jeden fall der Wind, der kräftig die ganze Zeit blies und wer sich nicht am kreiseln beteiligte(und das waren wirklich immer nur 6-7 Mann), musste hinten mit der Windkante kämpfen.
Die Gruppe wurde nach und nach kleiner, zumal das Tempo mit den Wunstorfern immer hoch gehalten wurde. Schwupp-die-wupp, nach der Hälfte der 118 Kilometer waren wir höchsten noch 8 Mann vorne. Es wurde weiter gekreiselt, was das Zeug hielt und überraschenderweise 5 Kilometer vor der letzten Kontrolle war ich mit Zucki alleine vorne. Die anderen hatten wohl einmal nicht aufgepasst und den Antritt verpasst. Wir entschieden an der letzten Kontrolle anzuhalten, um uns gemeinsam die letzten Kilometer dem fiesen Gegenwind zu stellen.
Aber kurz nach der Kontrolle war ich mit Renè und Uwe alleine vorne, eine beträchtliche Lücke war wie aus dem Nichts entstanden. Mir war klar, Zucki wir gleich nach vorne springen, so war es auch und wir fuhren zügig weiter, verloren aber leider Uwe, der wegplatzte.
Die letzten 25 Kilometer also zu dritt bei unglaublichem Gegenwind, zum Teil nicht schneller als 27 Km /h.
Wir rollten alsdann du dritt ins Ziel, die weiteren folgten in Minutenabständen. Am Ende kam ein 36iger Schnitt heraus bei 3 Std.20Min. für 119 Kilometer.

Burgdorf:
Wieder Zucki, Sascha und icke am Start, auch Udo und Prüfi aus Wunstorf waren heute dabei. Ein paar ÜV`s aus der Umgebung, die Discos mit frischen Fahrern(Schanky und Markus) und insgesamt wohl doppelt so viele Starter wie gestern.
Ein ruhiger Start, 2er-Reihe mit Rückenwind, der Wind frisch, aber nicht so unangenehm wie gestern. Dann das unfassbare: Nach 10 Kilometern Defekt bei Zucki, habe leider vorne nix mitbekommen, sonst hätten die Wunstorfer ja warten können, um gemeinsam das Feld von hinten aufzurollen!!!
Sei es drum, so wurde das ganze heute eine ganz entspannte Angelegenheit! Ein paar mal wurde vorne etwas rausgefahren, aber nie ernsthaft, dafür haben sich zu wenig beteiligt. Zumal der Rückweg mit Gegen- und Seitenwind eh etwas anstrengender wurde. Die langen Geraden kilometerlang Richtung Burgdorf forderten noch einige Opfer, so kam ein gutes Dutzend gemeinsam ins Ziel. Insgesamt befand ich es heute relativ relaxed im Gegensatz zu Samstag.
Heute hatten wir knapp einen 35iger Schnitt bei 106 gefahrenen Kilometern.

Fazit: Ein schönes Trainingswochenende bei durchwachsenem Wetter(immerhin nur ein Schauer in Celle), hoffen wir mal, dass am ersten Mai die Sonne vom Himmel lacht.

Gruß, Nils

RTF Rund um Moor und Geest

Heute stand die erste RTF des Jahres für mich in Schwanewede bei Bremen auf dem Plan. Trotz des wechselhaften Wetters fanden sich knapp 100 motivierte Menschen am Start ein. Meine Hoffnung auf vielleicht doch trockenes Wetter wurde recht bald durch abwechselnde Regen- und Hagelschauer zerstört. Dazu bließ ein kräftiger Wind, der die Sache nicht einfacher machte. Aus diesem Grund blieb es dann am Ende auch bei der kleinen Runde über 80km. Das Tempo der Spitze konnte ich zwar nicht mitgehen, aber somit war es zumindest eine gute, harte Trainingseinheit.

RTF Vom Fössefeld zum Stemmer Berg

Gemeinsam mit Zucki war ich mit dem Rad angereist. Zum Startzeitpunkt zu Hause waren es 2 Grad. Bei angekündigt schönstem Wetter trafen wir auf ca. weitere 300 Fahrer am Start der diesjährigen Austragung. Abfahrt 9 Uhr, Tempo 44 um 9 Uhr 2. Wie im Frühjahr üblich schienen auch dieses Jahr wieder mit einigen die Hormone durchzugehen. Martin meinte dazu nur: "Die sind sogar Leuten mit karierten Socken hinterhergefahren". Hinten im Feld war es allerdings schön zart, will sagen wie immer nur Transport zum Stemmer Berg.
Das erste Mal etwas anstrengend wurde es kurz nach der Trennung auf die 150er Runde. Einige fandenes wohl ganz lustig, das noch nicht ganz geordnete Feld etwas zu strecken und fuhren mit einer strammen 48 los. Gottseidank beruhigte sich das aber wieder. Etwas später dann - ich dämmerte gerade vor mich hin - Sturz durch Aufhängen. Keine Ahnung warum, alles gerade, kein Tempowechsel, keine Welle. Evtl. ein "Ich guck mal auf das Navi wo ich gerade bin - Sturz". Ich fuhr jetzt lieber etwas weiter vorne und auch etwas achtsamer. Martin und Hotte konnten durch die Wartepause aber wieder ranrollen.
Kurz vor dem Stemmer Berg entwischte Henry und fuhr ca. 100m vor dem Feld her. Zucki sprang hin, ich konnte nicht, hatte gerade geführt. Auf der langen Geraden vor dem Anstieg sprintete Anton Breuste zu den beiden hin und nahm mich freundlicherweise mit. Alle Achtung, er sprintete nach Minipause weiter den Berg hoch! Wenn man nach 4 Stunden am Stemmer hocheiert entfaltet der übrigens einen ganz eigenen Charme. Jedenfalls habe ich für Interessierte die Stelle bei Strava mit meinem MaxPuls des Tages markiert. Irgendwie ging Henry am Anstieg verloren und so durfte ich mit Zucki und Anton weiterfahren. Anstandshalber ging ich ein- oder zweimal mit durch die Führung, dann konnte ich mich nur noch hinten festbeißen und ziehen lassen. In Northen hätte ich beinahe in meinen Lenker gebissen, kurz danach auf der Abfahrt nach Hannover rein hatte ich im Windschatten den Puls noch am Anschlag und musste fast abreißen lassen. Dabei war Zucki am Ende seiner Trainingslagerwoche und war am Vortag 180km gefahren...
Schnitt? Mit lockerer Anfahrt im Ziel 37,4, ohne Anfahrt sicher über 40...
Fazit: Wer dieses Jahr irgendwo Zucki am Start sieht und nicht Van Avermaet oder Sagan heißt sollte sich mit Platz 2 abfinden. Und Henry weiß jetzt wo der Stemmer Berg ist ;-)
Gruß
DDM

Brevet "Irgendwo um Hildesheim"

Nachdem der eigentliche Auftakt zur RTF-Saison 2017 vor einer Woche in Langenhagen eher einem Totalausfall glich (sorry Michael) gab es heute die Tour "Rund um die Sieben Berge", die älteste Veranstaltung in Niedersachsen. Vor 38 Jahren fand diese zum ersten Mal statt und eben weil sie so traditionsreich ist, mochte der Radsportbezirk sie trotz der personellen Probleme des ehemaligen Veranstalters auch nicht sterben lassen. So wurde sie wie bereits im Vorjahr als Brevet ohne Verpflegungs- und Kontrollstellen oder Ausschilderung durchgeführt, GPS machts möglich.
Bei ziemlich dicker Suppe und wenig frühlingshaften 4 Grad kamen am Tag der Zeitumstellung zu gefühlt sehr früher Zeit nicht übermäßig viele Starter zusammen. Pünktlich um 9 Uhr setzten sich etwa 50 Fahrer in Bewegung. 150 Meter nach dem Start wurde die Brevet-Strecke schon wieder verlassen, Radfahrer sind eben doch Gewohnheitstiere. Die vorderen Fahrer schwenkten auf die frühere RTF-Strecke ein - da sind wir immer lang gefahren - so oder so war man von der Radrennbahn aus schnell aus der Stadt raus. Und sogleich schaltete Zucki in den Rennmodus, vielleicht war ihm auch einfach nur kalt. In Diekholzen, vor dem ersten Anstieg, waren wir vorne noch 8 Fahrer. Mit Alex, Zucki und mir 3x Wunstorf, Tim und Schanky 2x für Hildesheim, Peter und 2 weitere Fahrer ohne "Branding". Nach dem Roten Berg waren es dann nur noch die ersten sechs der Aufgeführten. Jetzt wurde es etwas ruhiger und es gab glatt eine zünftige Zweierreihe, aber (zumindest neben Zucki) wurde in der Führung immer auf Zug gefahren. Die zweite Stunde war eher "leicht wellig", bevor es nach Freden wieder Richtung Kuchenbuffet ging. Bergauf wurde sportlich gefahren, aber zwischendurch auch mal Pinkelpause eingelegt. In der Streckenführung war Tim als "Einheimischer" kreativ, wir sind im Grunde immer die alte RTF nachgefahren - auch wenn die nicht immer mit dem GPS-Track überein stimmte. Nach Adenstedt gab es Versuche den Kapitän durch Witze erzählen kampfunfähig zu machen, aber das war trotz zügigem Tempo nicht von Erfolg gekrönt. Die Abfahrt nach Sack reduzierte uns auf 5, die Wernershöhe kostete Schanky den Sieg... Ich rettete mich durch eine geschickt dosierte Führung über den Roten Berg und so blieben am Ende drei Wunstorfer und ein Hildesheimer bei strahlendem Sonnenschein nach diesem schönen Brevet (meinem ersten) übrig.

RTF Wertungskarten 2017

Die Wertungskarten liegen ab Freitag ( Mittag ) den 17.03.2017 bei TnT Bikesport in Wunstorf zur Abholung bereit.

Gruß Anton

CTF Wedemark

Start der CTF war in der Wedemark, in einer schönen neuen und modernen Sportanlage. Endlich mal Abwechselung zu den üblichen muffigen 60er Jahre Bauten.

 

Die Starter waren zwar üblich, aber nicht muffig. Die gestartete ü20km/h Gruppe bestand nur aus Wunstorf und Hildesheim. Rene aus Gehrden schloss noch schnell auf.
Im Gelände zog sich recht flott alles auseinander, vorne blieben die ÜV. Aus Wunstorf mit dabei der Deutsche RTF Meister Zucki, Supertalent Jürgen, Nils, Sascha, Micha, Stefan, icke.
Beim Anblick von Matsch und Erde gingen beim Gärtner die Hormone durch und er trat an. Zucki erblickte kurz darauf eine Straße und eskalierte auf ü45km/h und schon waren wir nur noch zu 5t, dann 4t.
Allerdings hatte die 2. Gruppe noch die Strecke des Vorjahres auf den Rechnern, die die Straße ausließ und 1 km kürzer war. So fuhren wir wieder von hinten auf, irgendwie auch durch und plötzlich waren wir wieder zu 4t.
Bei dem Gewackel täuschte Jürgen schnell einen Defekt vor (mal wieder Durchschlag), so ging es zu dritt (Zucki, Rene, icke) mehr schlecht als recht auf Sand-, Wurzel- und Karrenwegen weiter. Das ein oder andere Mal meinte ich lautstarke Kraftausdrücke zu hören. Die Wege waren aber auch wirklich bescheiden zu fahren. CTF halt, nicht RTF.

Auf den letzten Kilometern ließen wir etwas lockerer, sodass Jürgen und Jürgen wieder aufschlossen.
Fazit: Sehr schönes Training, auch für die Plomben!
Gruß
DDM

CTF Wennigsen

Das Starterfeld der CTF am Sonntag war etwas ausgedünnt. Der anhaltende Regen der letzten Tage hatten viele doch abgeschreckt, sich nach Wennigsen zu mühen. Ein Fehler! Der Deister war trockener als gedacht und bot Schutz vor dem recht kräftigen Wind.
Aus Wunstorf nur Nils und ich am Start, dafür eine Hand voll Blaue (darunter Klaus und Martin) und ein kleines Rudel Discos. Sehr schön: Schanky, nach seinem Sturz im Herbst wieder genesen, war rank und schlank und lautstark wie eh und je mit dabei.
Allerdings wollte sich heute keiner so recht ein Bein ausreißen. Verglichen mit dem Vorjahr ging es eher mit halber Kraft los. Das lag mit Sicherheit auch an der Temperatur: Gemessen 8 Grad, gefühlt eher 12. Mit meinen Beinlingen und Langarmtrikot war ich definitiv overdressed. So fuhren wir in einer recht großen ÜV Gruppe durch den Deister. Ab und zu kreuzte dabei Sascha F. unseren Weg.
Leider hatte ich auf der Abfahrt hinter der Wallmannhütte leider einen Platten. Die Discos, die mich kurz darauf passierten, fragten noch ob ich alles hätte, wenn nicht hätte ich aber Pech gehabt...;-)
Also kurz Schlauch gewechselt und schnell zurück über die Regenrinne zum Kammweg und weiter auf die Strecke, der Spitzengruppe entgegen.
Auf den letzten paar Kilometern Wirtschaftswegen wurde es windig und so auch wieder etwas lebendiger: Besonders lustig war es (von hinten) mitanzusehen, wie eine 12 Mann Gruppe auf einem recht schmalen Weg VERSUCHT, den Wasser gefüllten Schlaglöchern auszuweichen...der ein oder andere bekam jetzt schon eine verfrühte Dusche.
Nach einem kleinen Abbiegeverfahrer der Vornefahrer nutzte ich die Gunst der Stunde, um mich für den Spruch zu bedanken und zog Martin-mäßig etwas an. Das sorgte zusammen mit dem Wind für das Zerplatzen der Gruppe. Hinter Nils, Schanky und mir wurde nur noch alleine oder zu zweit gekämpft. Was für ein Spaß.
LG DDM

Termin RTF-Ehrung rsb Hannover

Der Radsportbezirk Hannover hatte Einladungen per Post versandt. Leider wurde ein falsches Datum eingesetzt. Nach Rückfrage findet die Veranstaltung nicht am 12. Januar, sondern am 12.02.2017 ist Pattensen statt. Diese Info gebe ich auf Wunsch des RTF-Fachwarts vom rsb Hannover an unsere RTF-Fahrer weiter.
Grüße an alle RSC'ler
Dr

Goldener Saisonabschluss in Schloss Holte

Früh um sieben ging es diesen Sonntag nach Schloss Holte Stutenbrock. Die letzte RTF in 2016 verhieß ein schöner Oktobertag zu werden. In dichtem Nebel auf der Autobahn zeigte das Thermometer allerdings nur 4°C an, am Start wurde über die richtige Trikotwahl gefachsimpelt. Ich entschied mich für mehrere dünne Lagen (Zwiebellook) mit Knielingen, genau richtig!
Zuerst erwischte mich allerdings Dieter Rokahr, wie ich das große Kuchentablett vorsorglich schon mal im Auto deponierte. Auftrag von zu Hause!
In Ostwestfalen kommen regelmäßig über 500 RTF´ler an den Start, so auch heute. Es ging gleich zügig los, nach ein paar Metern war Kälte kein Thema mehr. Dafür musste man um so aufmerksamer sein, es ging recht winkelig immer wieder rechts links in kleinere Straßen, auch Splitt, Eicheln und Kastanien sind um diese Jahreszeit nicht so nett.
Die Gruppe dezimierte sich nach und nach von anfangs 50 auf gut 15 Fahrern, darunter hauptsächlich Team Gütersloh und Team Greenfit und ein paar Bunte.
Erste Kontrolle ausgelassen wurde fast nur Perlenkette gefahren, wenn es die Strecke zuließ. Ich ordnete mich unter die ersten fünf ein, war angenehmer zu fahren bei diesem winkeligen Kurs. Laut Streckenplan sollten es über 700 Höhenmeter sein, ich befand die Strecke als ziemlich platt, ich weiß nicht wie die Höhenmeter zusammengekommen sind! Die steilsten Erhebungen waren eher Autobahnbrücken.
Zur zweiten Kontrolle beäugten sich mal wieder alle, ob man anhält oder durchfährt, bis ich lautstark "PINKELPAUSE" rief. Ich sah förmlich die Erleichterung bei den meisten auch mal kurz anzuhalten. Es wurde wirklich dann bis auf den letzten gewartet, dann wurde gemeinsam wieder angefahren!
Finale: Kurz vor dem Ziel noch ein Stillstand an einer Ampel, dann hat ein Jungfahrer angetreten, ich, alles was das Zeug hergab hinterher, sowie ein Gütersloher. Kurz vor dem Ortsschild konnte ich mich im Windschatten an den Ausreißer ransaugen, einmal durchgeschnauft und auf den letzten Metern das Ortsschild geholt!
Ein super Tag für die letzte RTF bei Sonnenschein und mittags 17°C. Für die 120 Kilometer benötigten wir knapp 3St.16min.
Bis demnächst, Nils

Garbsen RTF. 2016

Ich stimme Dir zu
VSG
Giuliano

Presse und Verein Info
Hallo Radsportfreunde,

Zum Radsaisonende bietet der Rad-Sport-Club Garbsen 78 e.V wieder am Samstag den 24. und am Sonntag, den 25. September 2016 die letzte Ausfahrten zum 36 zigsten mal

Auf ausgeschilderten Strecken, mit Längen von 45km, 75km, und 115 km, starten Wir:

Am Samstag, von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr von der IGS- Meyenfelderstr. in Richtung Neustadt, Bad Nenndorf.

Am Sonntag, starten wir von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr,
auch von der Meyenfelderstr. Richtung Stadthagen .

An beiden Tagen sind Verpflegungs und Betreuungstellen
eingerichtet. Fahrer mit Wertungskarten können noch einmal die letzten
Punkte einfahren. Hobbyradfahrer und weniger geübte Radfahrer sind uns
willkommen, und können an den Rundstrecken teilnehmen.
Es geht bei der Veranstaltung nicht um Zeit, sondern um eine schöne Fahradtour.

Nach der sportlichen Betätigung, sorgt wie immer ein RSC. Team für das leibliche Wohl.
Informationen zu dieser Veranstaltung gibt Giuliano Micheli Tel. 0178 70 60 100.

Die Teilnehmer fahren auf eigene Gefahr.Der Veranstalter haftet nicht.
Es gelten die Vorschriften der StVO.
Das tragen des Kopfschutzes wird empfohlen.
Eine Radtourfahrt ist kein Strassenrennen.

Wir wünschen allen eine schöne Fahradtour.
Mit freundlichen Grüßen

Giuliano Micheli

Als Info:
Am Sonntag d. 25.September 2016 wird in Garbsen Trendival „ Offner Sonntag “ Stattfinden.
Das Schopping –Plaza feiert sein 20. Järiges Bestehen mit vielen Attraktonen.
Das Einkaufcentrum liegt nur 200 m. von Start +Ziel entfernt.

Garbsen

Ich war zwar nicht dabei, kann es mir aber gut vorstellen.
Ich glaube bei unserer nächsten Veranstaltung hänge ich die Genehmigung mit den Auflagen öffentlich aus.
Plant für das Lesen der Auflagen ca. 30 Minuten ein!
Mehr muss man dazu wohl nicht schreiben.

Früher war ein 34 Schnitt schnell.
Für die Farbenblinden, fahrt Radrennen.

Früher war alles besser!

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad am Garbsener RTF-Wochenende zum Ende der Saison - das gab es noch nie (soweit ich mich erinnere)! Es hätte so ein schönes Rad-Wochenende sein können. Leider wurde - zumindest mir - das Ganze durch die Fahrweise einzelner verleidet, nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Ich spreche nicht von den unvermeidlichen Wellen auf der Windkante, leider gibt es schon seit Jahren einige negative Trends unter den RTF-Fahrern. Insbesondere die Beachtung der Straßenverkehrsordnung steht für einige Leute bei so einer Veranstaltung anscheinend nicht ganz oben auf der Agenda.
Eine Sache über die man sich streiten kann ist, ob man - wie früher üblich - in den drei bis dreieinhalb Stunden einer 3-Punkte-Tour an Kontrollen anhalten sollte. Wenn sich alle einig sind ist es natürlich in Ordnung durchzufahren. Es kommt aber auch immer wieder vor, dass Leute durchfahren obwohl deutlich ein Stop angekündigt wurde. Komischerweise sind das gefühlt zumeist die Leute, die später, wenn es nochmal wirklich schnell wird, sowieso abgehängt werden. Aber sobald einer weiterfährt fühlen sich natürlich immer Leute angestachelt und fahren dann entgegen der Absprache doch mit. Leute, fällt euch ein Zacken aus der Krone wenn irgendwer voraus ist? Ist es schlimm, wenn eventuell eure Gruppe m Ende nicht als erstes im "Ziel" ist?
Der Umgang mit Autos im Straßenverkehr ist da schon ein entscheidenderes Problem. Zum einen denke, ich es ist nicht sinnvoll in geschlossenen Ortschaften mit 30 oder 40 Fahrern Autos zu überholen, egal wie langsam die für den Moment grade fahren mögen. Am besten noch vor einer roten Ampel. Wenn der erste vorbei fährt ist wohl klar, dass alle anderen auch vorbei wollen. Immer wieder schön zu beobachten, wie dann links und rechts gleichzeitig überholt wird. Da muss nur mal einer der Autofahrer einen unbedachten Schlenker machen weil er sich erschreckt oder (wie so oft) ohne zu blinken abbiegen will - schon liegt einer auf der Straße. Es reicht ja auch, an den Falschen zu geraten, der im Ort was zu sagen hat und schon wird die RTF im kommenden Jahr nicht mehr so von der Straßenverkehrsbehörde in dieser Gemeinde genehmigt. Noch schlimmer ist es beim Abbiegen mit Gegenverkehr - wie oft war es an diesem Wochenende wieder so, dass trotz vorfahrtberechtigtem Auto nicht angehalten wurde? Der wird schon so nett sein uns durchzulassen... Grade die ersten Fahrer einer Gruppe haben da eine Verantwortung den anderen gegenüber. Mittlerweile fast üblich, dass die erste Reihe noch durchfährt obwohl völlig klar ist, dass es nicht mehr alle schaffen können. Da muss nur mal einer der Hinteren pennen oder grau sein und ohne zu gucken hinter den vorderen herzufahren. Bei beidem tun sich unsere Freunde aus einem südlichen Landkreis (schönen Gruß) leider immer wieder negativ hervor. Ist eure oder die Gesundheit der anderen nicht wichtig?
Ein Tipp zum Thema Ampeln: Rot ist rot, auch bei Baustellen oder wenn die Fahrbahn für die Begegnung von Auto und Fahrrad breit genug sein sollte. Natürlich ist es unproblematisch an so einer Stelle auf den Radweg zu wechseln, auch wenn die ersten noch bei Grün (oder meinetwegen Gelb) rüber kommen darf die ganze Gruppe folgen (Stichwort "geschlossener Verband"), aber einfach mal kurz anzuhalten scheint für einige im Peloton heutzutage ein unerträglicher Gedanke zu sein. Seid ihr nicht auf eure Fahrerlaubnis angewiesen?
Das alles ist nicht nur potentiell gefährlich, es trägt auch nicht grade zur Akzeptanz von Rennradlern im Straßenverkehr bei. Da können wir noch so viel über Autofahrer schimpfen, wenn wir uns selber nicht vernünftig benehmen. Für die Veranstalter einer RTF ist es schon so schwer genug alle nötigen Genehmigungen zu bekommen, das muss man ja nicht noch weiter erschweren. Und wir alle möchten doch wohlbehalten nach hause kommen!

RTF Lauenau - Nachtrag

Nur der Vollständigkeit halber hier der Nachtrag zur (immerhin) VM RTF.

Der Start in Lauenau ist eigentlich immer das Schlimmste: Gefühlt noch dunkel weil irrsinnig früh. Immerhin war es dieses Jahr trocken und für die Jahreszeit sehr warm. Das lockte auch die Hildesheimer in Scharen an sowie wie üblich diverse Rennfahrer, die ihre Form wohl über ein rennfreies Wochenende bringen wollen.
Der Starthügel nach Langenfeld als Bremsberg für Thomas kombiniert mit dem Fehlen von Arne ergaben eine moderate Anfangsgeschwindigkeit. Trotzdem: Einzelne Heisssporne wurden nur an der langen Leine vorausgelassen.
Thomas nutzte den Schwung der ersten Abfahrt für einen Beinahe-Abstecher nach Zersen, kam dann aber doch mit nach H.-Oldendorf.
Hoch nach Goldbeck bildete sich erstmals eine Spitzengruppe mit Rennfahrern, Holgi, Zucki, Jürgen und mir sowie natürlich Thommy Bart. Leider musste ich diese gleich wieder verlassen, da sich meine Schaltwerksschraube gelöst und ich nur noch 4 Gänge zur Verfügung hatte. Nach Notreparatur in Gruppe 2 eingereiht und am nächsten Hügel mit für Tempo gesorgt. Vorne wurde derweil gebummelt, so dass wir wieder aufschliessen konnten.
Die nächste Kontrolle wurde sogar angefahren. UND ES WURDE GEHALTEN, BIS JEDER EINEN KLEINEN SNACK GENOMMEN  UND/ODER SICH ERLEICHTERT HATTE.  Hatte ich in dieser Form lange nicht erlebt. Die Zeit reichte sogar, um meine Schaltung wieder richtig einzustellen. Danach ging es flott, aber nicht übermenschlich weiter. Holgi nutzte etwas überraschend den Huckel vor Vahrenholz, um nochmal an der Temposchraube zu drehen. Offensichtlich hat er seine kleine Saisonmittenschwächephase überstanden.
Überfahrt Fähre. Neuerung: Verpflegung an beiden Ufern! Sehr gut!
An der Schaumburg wieder Messerkampf: Vorne Zucki und 2 Renner, danach Alfred, Holgi und ich, Danach wohl Thomas Mai mit Gefolge.
Holgi ist leider am Piffitich explodiert, ebenso wie die Reifen von den Rennern, dafür Zucki wieder aufgefahren (weil er gewartet hatte). Abfahrt nach Lauenau zu dritt, leider kurz vor Ortsschild aus dem Windschatten von Zucki geplatzt.Wohlgemerkt: Nicht nur ich, sondern auch der Chef... (war aber nur ne ganz lockere Führung...).
Anschließend noch Kaffee und Kuchen in der Sonne.

Fazit: Immer wieder spaßig, leider habe ich mir dabei meine eh schon verklemmte Rippe entzündet. Ich will aber nicht jammern, denn Schanky hat es in irgendeiner Abfahrt zerissen, daher gebührt dieses Recht ihm. Mit viel Glück ist ihm recht wenig passiert, auch wenn seine Saison zu Ende ist.
GUTE BESSERUNG, SCHANKY!

Über jede Schippe Sand

Nienburg hat es irgendwie mit extremen Wetterbedingungen Ende August. Ähnlich wie vor einem Jahr war man auch dieses Mal noch vor Rehburg klitschnass - nur dass diesmal kein Gewitterschauer, sondern die Sonne schuld war. Früh um neun ging es bei noch recht angenehmen Bedingungen mit einem nicht besonders großen Feld los. Warum die eigentlich nette Strecke traditionell kaum Hannoveraner anlockt ist mir unklar. Ein paar Teilnehmer fehlten wohl aufgrund des Gran Fondo in Hameln, darunter auch Alex und Zucki. So waren aus Wunstorf "nur" Jürgen, Micha, Sven, Udo, David, Lito und ich da.
Los ging es bei auffrischendem (Gegen-)Wind erst mal Richtung Süden, und das dank einiger Treter recht flott. So richtig spannend wurde es das erste Mal wie üblich ab Rehburg. Hoch nach Bad Rehburg und weiter nach Wölpinghausen blieb es aber eigentlich recht entspannt, die Gruppe blieb noch mehr als ein dutzend Fahrer groß. Erst nach Bergkirchen löste sich eine fünfköpfige Spitze. Am nächsten Huckel nach Düdinghausen ließ der Kapitän seinen Edelhelfer Mollymauk als Belohnung für seine aufopferungsvolle Arbeit in der nun noch vierköpfigen Spitze ziehen und gesellte sich zu Micha und Sven ins "Hauptfeld". Dort ließ man noch Udo & David aufschließen, mit 9 Fahrern und recht günstigem Wind ging es weiter. Derweil wurde es immer wärmer, blieb aber an den folgenden Schippen Sand recht harmonisch. Weder vorne noch hinten waren andere Fahrer zu sehen. An der dritten Kontrolle, gegen Mittag, war es dann so warm, dass man nicht länger als nötig anhalten wollte. So auch, als  einen der Mitstreiter ein Plattfuß ereilte. Erst auf der alten Rennstrecke bei Lemke wurde noch mal draufgetreten, zwei Wunstorfer blieben dabei auf der Strecke. Noch ein paar Huckel später und ein paar Grade mehr zerfledderte die übrig gebliebene Gruppe bis ins Ziel.
Insgesamt zwar grenzwertig warm, aber dennoch eine immer wieder nette Runde, die mehr Teilnehmen verdient hätte. Am Ende hatte ich 128 Kilometer, 2-3 weniger hätten es bei den Bedingungen auch getan...

Sieben Berge RTF

Früh um 6.45 Uhr Udo abgeholt und ab nach Sarstedt zur "Sieben Berge RTF". Start laut BDR-Kalender um 08.30 Uhr, etwas ungewöhnlich! Mit dabei: Lito, Jürgen, Michael, Prüfi, Udo, icke, auch Holger, der um 09.00 Uhr startete, weil der Veranstalter auf seiner Homepage den Start um 09.00 Uhr auswies.
So kam es, dass eine Gruppe mit den Wunstorfern um 08.30, die Hildesheimer mit Holger und andere Rennfahrer um 09.00 starteten.
Für uns deshalb ohne einen Thomas von der Discofraktion eine etwas entspanntere Einrollphase, Mirco brachte die Gruppe anfangs auf Tempo, nun ging es mit ca. 30 Fahrern immer Richtung Alfeld..
Erste Kontrolle ausgelassen, kam der Wind meist von vorne. Lito "ackerte" vorne schön mit und ward nach dem ersten kleinen Hügel nicht mehr gesehen.
2. Kontrolle wurde einvernehmlich gehalten, Pippiblase geleert, einen Snack eingenommen und weiter. Nach Kilometer 55 die Streckenteilung 110 / 150, die Wunstorfer bogen geschlossen auf die 110er ab, es waren vielleicht noch ein Duzend Fahrer in dieser Gruppe übrig.
Der Wind drehte leicht in den Rücken, nach Hohenbüchen hoch fand ich es eine gute Idee, mal ordentlich draufzutreten. Ich weiss nicht, scheint so, dass alle sich hinten nur angeschaut haben und es nicht so richtig ernst genommen haben, die Lücke war oben am Berg schon beträchtlich und ich zog sodann erst mal voll durch, weil keiner mitkommen wollte. Irgendwann schienen die Tretwanzen hinter mir die Verfolgung aufzunehmen.
Der Wind leider nicht immer ganz glücklich für mich, endete mein Ausreissversuch nach 15 Kilometern, es waren dann ja auch noch knapp 40 ins Ziel.
Nach der letzten Kontrolle, sieh an, ging auch unser CC und Udo in die Führung und siehe da, das Feld verkleinerte sich zusehens. Am letzten Huckel waren dann auch leider Prüfi und Micha weg, Udo, Jügen und icke fuhren als Trio alleine ins Ziel, 110 Kilometer in 3 Std. 02 Min.
Was in der 09.00 Uhr Gruppe so los war muss Holger berichten, zumindest kamen sie nicht viel später ins Ziel.
Fazit. Wetter top, Strecke so lala, 250 Teilnehmer, der Veranstalter hat mit mehr gerechnet.

Bis denne, Nils

RTF Wunstorf - 115er Runde

Der Start bei der eigenen RTF ist etwas ganz besonderes - schließlich sollte man ja helfen, nicht fahren.
Um es kurz zu machen: Start bei bestem Wetter, außer mir noch Prüfi und Hümmi in den Vereinsfarben sowie ein Schulhof voller Begleitfahrer. Die Fahrt begann direkt flott, richtig schnell mit Ü50 wurde es erstmals aber erst auf der Moorstraße. Der kleine Huckel hoch nach Rehburg sorgte danach für eine erste Separation. Danach flotte Fahrt. Die Ampel in Vornhagen stoppte das Feld, was danach nicht richtig in Schwung kommen wollte. Nach einer leichten Tempoverschärfung durch mich entstand in der Folge ein Loch. Einige Fahrer ekelten sich ran, weitere fuhren versprengt vor Gruppe 2. Leider hatte ein Scherzbold das Tourteilungsschild in Reinsen umgestellt. Die angezeigte Rechtskurve war bereits vor dem Schild, sodass wir zu siebt zunächst Richtung Heuerßen weiterfuhren. Prüfi hatte Gruppe 2 besser im Griff und rief die Gruppe zurück auf die richtige Strecke, während wir "vorne", jetzt hinten, bis zur 65 weiterfuhren und uns dann Richtung Pohle durchschlugen, wo auch wir wieder die richtige Strecke aufsuchten. Um die Spitzengruppe wieder zu treffen, ließen wir den Piffitich aus und fuhren Richtung Rehren weiter, wo uns Prüfi mit Zange und einigen Nienburgern entgegenkam. Schnell gedreht und eingereiht und weiter ging der Spaß. Leider nur bis Reinsen, denn dort hatte der Spaßvogel auch das nächste Schild verdreht, sodass wir zunächst gerade weiterfuhren. Irgendwann fiel es auf, wir drehten (auch das Schild) um und sammelten viele weitere Fahrer wieder ein. Thomas Mai (El Animal) sorgte gefühlt für dauerhaft Tempo 50. Unterstützt von Rene aus Gehrden und einigen überraschend starken Nienburgern gingen viele auf der Windkante flöten. Ab Bokeloh schnallte ich mich nochmal vor das Feld, nur um sicherzugehen, dass ich das Ortsschild Wunstorf auf gar keinen Fall bekomme.

Fazit: Hat Spaß gemacht, die Verfahrer waren doof. Beim Dienst an der Kontrolle, den ich danach noch aufnahm, schimpften die Fahrer aber vor allem über die schlechte Ausschilderung um Hameln. Da müssen wir was verbessern...
Gruß

Adlerrunde - Wer sitzt, verliert

Wecker 5 Uhr 30. Genau meine Zeit in den Ferien. Und das ist schon die Mädchenzeit gewesen, Marathon wär noch eine Stunde eher Aufstehzeit gewesen.
Am Start dann kurz vor 8 KEIN bekanntes Gesicht. Björn rollt an, plötzlich auch der Chef, Udo, Michael und Nils. Als bekannte Trikots immerhin noch die Dennhöfer Fahrer und MTB11. Dazu ein halber Hahn der Diskos und 1 X RSG Hannover.
Ansprache zum Start: 3 Kiesel bei km 79,2, geänderte Vorfahrt in Kleinkuhkacken und ansonsten keine schnellen Abfahrten und keine gefährlichen Kurven. Aha.
Start mit müden Beinen, 2 Wochen Urlaub mit nur ab und an mal MTB hinterlassen Spuren. Und gleich ab die Luzi hoch nach Clausthal. Gerade noch locker mit dem Chef geplauscht, umgedreht und keiner mehr da. Weiter in der 20 Mann Gruppe zum Okerstausee. Nach einer gemütlichen Anfahrt die eher ungemütliche Steigung hoch nach Torfhaus. MTB11 mit Dampf voraus, dahinter RSG Hannover, der halbe Hahn, dann ich AK. Oben in Torfhaus haben wir die geführte Tour aufgefahren, daher wurde es etwas unübersichtlich. Schließlich aber eine 6 Mann Gruppe mit MTB 11, Dennhöfer, ein sehr sportlicher Fahrer aus Melsungen, mir. Nach der langen Abfahrt wuchs die Gruppe auf 15 Mann an. Gottseidank.
Nächste Auffahrt nach Clausthal, mein Akku auf Reserve, die der anderen Fahrer offensichtlich auch. Nur MTB 11 und Melsungen preschen voran, ich versuche vergeblich zu folgen - außer Sichtweite. Der Rest löst sich in 2 bis 3 Mann Gruppen auf.
An der nächsten Kontrolle lief glücklicherweise wieder alles zusammen. Dazu gab es Proviant nach meinem Geschmack: Belegte Brote und kaltes, klares Wasser. Nach einer ungewohnt langen Pause rollten wir gemeinsam weiter. Nur MTB 11 blieb sitzen und wartete auf einen Abgehängten. Die Karten wurden neu gemischt, ich fühlte mich deutlich besser.
Lange Abfahrt, dann fiese steile Wellen bei Bad Grund, teilweise 18%. Die Gruppe wieder zerlegt auf 5 Mann: Melsungen, BMC, Göttingen, Disko,ich.
In der nächsten Auffahrt wurde der Disko abgehängt. An der nächsten Verpflegung in Lautenthal stehen plötzlich die Dennhöfer Mädels am Buffet - Strecke abgekürzt. Der Melsunger bleibt sitzen, weiter zu dritt nach Hahnenklee und von dort im Sturzflug ins Ziel. Dort saßen bereits die restlichen Wunstorfer - geduscht und kuchenbetankt.
Für mich waren es 151km in nicht ganz 5 Stunden. Nächstes Jahr gerne wieder den Marathon.
Gruß
DDM

Northeim

Die Voraussetzungen sahen für Samstag nicht gut aus, am Vortag war ich mit meiner Frau auf der Abi Party meiner Tochter, das hieß, zu viel gegessen, zu viel getanzt, zu wenig Schlaf!
Um 05.15 Uhr ging der Wecker, fünf Stunden müssen reichen, ab ins Auto nach Northeim bei recht ungünstigen Wettervoraussagen ab Mittag.
Um es vorwegzunehmen, so einen nassen Arsch habe ich seit Mallorca diesen Jahres, oder gar letzten Jahres nicht mehr gehabt. Diejenigen ,die dabei waren, wissen was ich meine;-)
Ich nahm die 150iger Runde in Angriff an Stelle des Marathons, den ich zuerst geplant hatte, die mit 23 Fahrern um 08.00 starteten. Los ging es um 08.30, leider auch nur mit 30 Fahrern :-( In Richtung Dassel minimierte sich die Gruppe schnell vorne mit mir auf vier Fahrern, nach 15 Kilometern musste ich leider zwei Mountainbiker ziehen lassen und fuhr mit Mario aus Bad Salzgitter seitdem als Duo. Kontrolle eins ausgelassen, Kontrolle zwei die Chance links auf die 110er abzubiegen(und wahrscheinlich trocken zu bleiben) habe ich liegengelassen. Denn dann würde ja die schönste Strecke hinauf des Solling Gebirges entfallen, sowie andere schöne Hügel, die mir heute 1500 Höhenmeter bescherten.
Nach und nach holten wir die Marathonfahrer ein, die ja früher starteten, denn die Extraschleife der Marathonfahrer ist echt erst 10 Kilometer vor dem Ziel.
Hinter der dritten Kontrolle dann der "worst case", wir wurden umzingelt durch dunkelste Regenwolken und es dauerte nicht lang und es schüttete wie aus Eimern. Regenjacke an, und noch knapp 40 Kilometer ins Ziel. Die Straßen überschwemmten fast und die ungünstige Streckenführung entlang der Bundesstraße oder entlang der viel befahrenen Landstraßen bescherten uns Dreck und Nässe der Autofahrer.
Mit anderen Worten: Die letzten 40 Kilometer kannst du echt in die Tonne treten!!!
Das Streckenprofil erlaubte uns einen 31iger Schnitt, nicht mehr.
Leider hatte der Ausrichter heute gesamt nur 80 Teilnehmer, schade, aber das Wetter verhieß auch nix Gutes.

Gerne wäre ich heute bei euch in Empelde dabei gewesen, aber ich war heute am Sonntag in Stadtoldendorf beim "Muddy Angel" Lauf(Schlamm Lauf) meiner Frau, sowie Freundinnen als Fahrer, Begleiter und Betreuer eingeteilt. Ein super Spektakel(ich hatte wirklich viel Spaß!!!), an dem 1200 Frauen teilnahmen.
Gruß, Nils

RTF Empelde

Zum Start in Empelde versammelten sich heute nur Wagemutige. Mann könnte auch sagen: Echte Männer, die auch einem Schauer mal trotzen können. Also fast alle der üblichen Bekloppten.
Der Start gemütlich, um dem Wetter die Chance zu geben, besser zu werden. Hat funktioniert: Nach 5km trockene Straßen mit ein nur noch wenigen nassen Stellen unter den Bäumen. Trotzdem lockere Weiterfahrt bis zu den Feldwegen vor Salzhemmendorf. Hier wurde es etwas sportlicher. Serge versuchte kurz Thomas vom Rad zu holen, was ihm aber nicht gelungen ist. Thomas rief ihm dafür  1-2 Mal laut Dank zu.
Locker weiter bis zum Lauensteiner. Hier wie immer Vollgas hoch, doch auch dieses Jahr fand nicht die entscheidende Trennung der Gruppe statt. Zumindest aber bildeten sich für ein paar Kilometer 2 Gruppen: Gruppe 1 mit Zucki, dem Heideexpress und Gehrdener Rennfahrer, Gruppe 2 mit Schanky, Thomas Mai, Arne und 2 oder 3 weiteren. Wir versuchten, uns Gruppe 2 vom Leib zu halten, schafften es aber nur bis nach der Holzmühle. Der erstarkte Wind hielt die Gruppe für den Rest der Strecke zusammen, locker in Zweierreihe bei GA1 Tempo.
Im Ziel bekam Schanky einen Pokal überreicht: Ältester Teilnehmer? Schönster Fahrer? Am wenigsten Führungen? Man weiß es nicht... :-)

Fazit: Hat Spaß gemacht. Und dafür, dass ich in den letzten Wochen nicht so wirklich trainieren konnte, lief es recht gut. Jetzt erstmal Sommerpause!
Prost!

RTF Durch die Hildesheimer Börde

Zur RTF unserer Freunde aus Hildesheim ging es heute trotz mäßiger Wettervorhersage für Karlheinz, Peter, Udo, Nils, Jürgen und meine Wenigkeit nach Borsum. Abgesehen von drei bis vier Nieseltropfen blieb es aber gut, war sogar bisweilen sonnig. Die etwa 200 Teilnehmer fuhren größtenteils geschlossen los, in der ersten Stunde blieb es bei leichtem Gegenwind recht entspannt. Auch der erste Huckel vor Baddeckenstedt trug nur geringfügig zur Entzerrung bei. Vielleicht lag es an Schanky im Begleitfahrzeug, der auf dem folgenden Kilometern zum Jägerhaus-Anstieg mit dem Megafon einheizte - eigentlich war aber auch so klar, dass der bis zu 10% steile Anstieg die Spitzengruppe selektieren würde. Unter dem hammerharten Tempodiktat des Kapitäns zerbröselte das Feld. Irgendwie wurde der ein oder andere sicher dadurch irritiert, dass Schanky in Tour-Fan-würdiger Bekleidung - in Unterhose - am Straßenrand stand und die Fahrer "anfeuerte"...
Oben waren wir zu sechst mit Mollymauk, Carlchen, einmal Gehrden, einmal Weende und noch einem, auf der folgenden Abfahrt schlossen drei weitere Fahrer (inkl. 1x RSG) auf. Jetzt nur noch anderthalb Stunden nachhause kreiseln! Die folgenden Wellen forderten noch das ein oder andere Opfer, so dass am Ende sieben Fahrer übrig blieben. Nachdem Mollymauk die ersten 2 1/2 Stunden keine Führung fuhr (weil er Angst hatte abgehängt zu werden?) ruhte sich der Kapitän am Ende ein paar Mal aus - um sich dann nach der Bergwertung standesgemäß auch das letzte Ortsschild zu holen! Nur den Abzweig ins Ziel konnte er aufgrund seiner wahnsinnigen Geschwindigkeit nicht im ersten Versuch erwischen... Im Ziel eine Rennwurst von Thomas' Grill und lecker Kuchen.

RTF in Bielefeld

Kurzer Nachtrag zur RTF am Sonntag in Bielefeld: Bei herrlichsten Wetter reisten zusammen Udo, Juergen und ich zeitig nach Bielefeld an, und siehe da, auch Michael, Alex, sowie unser Kapitaen und sogar Karlheinz standen puenktlich um 09.00 Uhr am Start in Ostwestfalen. Auch Joern stoss kurzweilig fuer eine ueberschaubare Strecke zu uns, echt unheimlich, wo in Westfalen doch sonst kaum Wunstorfer unterwegs sind. In kurz kurz, was sonst, standen wir mit einer Masse an Radsportlern am Start (der Veranstalter hatte 600 Starter), vier Wunstorfer zogen es vor, kurz vor "Anpfiff" zu starten, um dem Gedraenge aus dem Weg zu gehen. Endlich, nach etwas ueber 10 Kilometern holte uns die Gruppe ein, die auf etwa 50-60 Fahrer schon geschrumpft war. Bis auf Karlheinz nahmen alle die 125iger Runde in Angriff, etwa 1500 Hoehenmeter waren bei bis zu 30degC im Schatten zu bewaeltigen. Die ersten Huckel, alles gut, ging es nach der ersten Kontrolle zum Hermannsdenkmal hoch, lang und schmutzig, wie man so schoen sagt, und die Gruppe splittete sich auf. Mit Michael und weiteren vier Fahrern, darunter eine junge Frau, die echt saustark fuhr und keine Maennerstimme hatte (@Juergen,-), ging es flott weiter. Ein Guetersloher fuhr dabei fast alles von vorne. Siehe da, an der zweiten Kontrolle trafen wir sogar noch den abgehaengten Arne, und am Zielstrich sammelten wir unseren Kapitaen ein. Vom Hoerensagen war Juergen mit Alex in der ersten Gruppe zu fuenft gemeinsam mit Jörg Ludewig vertreten. Fazit: Eine gigantisch schoene, harte, kuschelige, heisse Runde!!! Das Weizen danach ist einfach verdampft. Gruss, Nils

RTF Altwarmbüchen

Heute morgen um 8:00 Uhr war Start der RTF in Altwarmbüchen. Aufgrund der wenig spannenden, da komplett flachen Streckenführung war das Fahrerfeld überschaubar. Am Wetter kann es jedenfalls nicht gelegen haben.
Vom Start weg machte sich eine etwa 50 Mann starke Gruppe auf den Weg (wobei auch die ein oder andere Frau dabei war). Nach der Streckenteilung zur 150km-Runde waren davon dann noch etwas mehr als ein Dutzend übrig, da sich doch überraschend viele für die längere Strecke entschieden hatten. Doch die Gruppe harmonierte ganz gut und das Tempo war ordentlich.
So hatten wir die 110km dann auch schon in 2:50h mit einem Schnitt von 39km/h absolviert. Nach der "Gebirgsfahrt" vor zwei Wochen war das heute fast wie Erholung, hat aber trotzdem Spaß gemacht.

Wollte um den Bueckeberg

Eigentlich wollte ich um den Bueckeberg und dann in Lindhorst Gilla im Kaffee treffen .
Dann kamen mir 8 Renner entgegen , einschließlich Jürgen.
Also umgedreht , Plan geändert und später in Flegesen Kaffee getrunken. So kam ich auch auf 130 Km .

Rattenfänger RTF in Hameln

Start schon um 8 Uhr, das ist echt übel und müsste verboten werden! Aber vorher habe ich fünf mal aufs Regenradar geschaut, denn am Steinhuder Meer goss es morgens in Strömen. Da sich die Wolkenwand langsam nach oben schob, fuhr ich mutig nach Hameln, und siehe da, dort angekommen sah es gar nicht mehr so übel aus.
Noch Henry überredet die Startkarte zu lösen, dann kurz vor acht das Fahrrad fertig gemacht, lugten mir plötzlich Onkel Jürgen und Udo über die Schulter, sie fragten, warum denn alle schon am Start stehen um kurz vor acht! Naja, weil es halt um acht losgeht und nicht um neun, und während wunderweise Jürgen innerhalb von fünf Minuten Rad ausgepackt und fertig am Start stand, verschlug es Udo erst mal aufs "Stille Örtchen" und er verpasste den Start von ca. 30 Fahrern.
Im Wohlfühltempo ging es los, angenehm mild in kurz kurz, alle ÜV´s lagen heute wohl noch im Bett. Nach 25 Kilometern hatte sich vorne wohl eine Gruppe von 12 Fahrern gebildet, unter anderem auch eine junge Frau dabei, die recht flott unterwegs war.
Nun ereilte mich das, was sowohl Alex, als auch Schanky in diesem Jahr auf einer der letzten RTF´s passierte: Reifendefekt vorne, man kann nur sagen: " So ein Scheiss!!!" Gruppe weg, und das, wo es doch gerade so schön war! Es überholten mich nun während des Reifenwechsels noch einige Fahrer und grüßten recht freundlich.
Egal, da es doch wider erwarten relativ warm war und die Strecke grösstenteils wirklich schön ist, beschloss ich die nächsten 100 Kilometer halt alleine weiterzufahren. Gut, hoch nach Hattendorff hielt sich hartnäckig der Nieselregen, aber das war nicht so schlimm, eher eine kleine Erfrischung.
Nun, das Feld von hinten aufzurollen macht auch mal Spaß. Hatten mich während der Panne auch mal größere Gruppen überholt, zersplittete sich alles nun auf höchstens Dreiergruppen, die ich nach und nach einholte.
Im Ziel zeigte mein Tacho 130 Kilometer an, mit knapp 1400 Höhenmeter, die ich im Schnitt von 31Kmh /Std fuhr.
Der Veranstalter hatte an diesem Tag ca. 100 Starter, einige fuhren wohl erst etwas später los, um die Wetterlage zu checken. Ich habe es heute nicht bereut, in Hameln zu starten, hat Spaß gemacht!
P.S.: Außerdem war der Kuchen echt leeeeecker!!!

Erste RTF nach langer Zeit

Auch ich war nach etwa anderthalb Jahren zum ersten Mal wieder am Start einer RTF. Aus diesem Grund war ich mir auch nicht sicher, wie hart es werden würde. Und was soll ich sagen, es wurde sehr hart, aber verlernt habe ich es dennoch nicht.
Ich hatte mich morgens in Ostermunzel eingeklinkt und war die große Runde mitgefahren. Bei der ersten Überquerung des Nienstedters musste ich die erste Gruppe leider auch ziehen lassen (laut Garmin hatte ich zu dem Zeitpunkt einen Puls von 200bpm, das reicht wohl als Erklärung). In der zweiten Gruppe (wenn ich mich nicht irre) lief es dann aber recht gut. Wunstorfer sah ich keine mehr bis zum Ziel. Die letzte Stunde hatte ich mit Krämpfen zu kämpfen und musste deshalb immer etwas aufpassen. Um 12:30 Uhr war ich dann im Ziel und fuhr mit dem Rad wieder nach Wunstorf zurück. Nach den insgesamt 140km war ich dann auch richtig platt und spüre heute noch meine Muskeln.

Wo war Lito?

"Wo ist Behle?"

Sonnenschein in Gehrden

Zucki, Thorben, der Sprinter, icke, Michael, Udo und Lito, das waren aus Wunstorfer Sicht die Starter bei der RTF in Gehden bei herrlichen Temperaturen und in dieser Reihenfolge sind wir auch im Ziel angekommen.
Da Alex leider an diesem tag fehlte, durfte sich Christian vorne alleine mit Arne und Co auseinandersetzen. Gerne würde ich mehr von der ersten Gruppe berichten, aber am Nienstedter zum Pass hoch fehlten mir bestimmt 5 Km/H.
Die Beine eh an diesem Tag nicht so gut, bildete ich sodann eine Fahrgemeinschaft mit Michael und weiteren 3 bis 4 Fahrern. Kontrolle 2 mit Äpfeln und Wassermelone ausgestattet, super!!! So nutzte Udo die Gelegenheit sich uns anzuschließen, alsdann es gemächlich die Paschenburg hochging. Wir taten uns gegenseitig nicht mehr weh, fuhren meist 2er-Reihe und hatten im Ziel genau einen 32iger Schnitt.
Das alkoholfreie Weizen schmeckte herrlich bei diesen Temperaturen, die Bratwurst rundete alles ab.
Der Ausrichter hatte an diesem Tag 300 Starter, ein gutes Ergebnis.
Auf dem Nachhauseweg im Auto hatte ich dann eigentlich nur eine Frage: Wo war Lito geblieben?

Bimbach Extrem

Pfingsten faehrt man in Bimbach, so das Motto vom Veranstalter. Die Startplaetze sind begehrt, so dass binnen weniger Tage nach Oeffnung der Anmeldung alle 2000 Plaetze der Langdistanzen vergeben sind. Fuer alle Strecken sind an diesem Pfingstsonntag weit mehr als 3000 Radsportler auf den Strecken. Drei Wunstorfer stellten sich der Herausforderung der Langstrecke, Michael auf der 216 Kilometer Classic Runde mit 3700 Hoehenmeter, Zucki und icke auf der Extremvariante mit 259 Kilometer und 4700 Hoehenmeter. Die klimatischen Voraussetzungen verhiessen nix Gutes, war ich vor zwei Jahren hier beim heissesten Pfingsten seit Jahrzehnten mit 37 deg im Schatten, so war dieses Mal das kaelteste Pfingsten seit Jahren vorausgesagt mit Regenschauern. Nun denn, Zucki und ich am Start morgens um 6.00 Uhr(Michaels Gruppe startete eine Stunde spaeter), zeigte das Thermometer 3deg und Bodenfrost, doch zum Glueck kein Regen. Ich entschied mich fuer den Zwiebellook, Unterhemd mit 2x Kurzarmtrikot und 2 Paar Aermlingen, Weste drueber, Regenjacke in die Trikottasche. Der Startschuss erfolgte puenktlich um 6.00 Uhr frueh mit Vorausfahrzeug die ersten 5 Kilometer. Ich meinte noch zu Zucki, bis zur ersten Kontrolle kann man gut mit rollen, aber irgendwie haben die Veranstalter die Strecke geaendert. Schon auf den ersten 40 Kilometer bis zur ersten Kontrolle gab es ordentlich Hoehenmeter zu bewaeltigen, schnell splittete sich vorne alles in zwei Hauptgruppen, ich in Gruppe zwei, Zucki ekelte sich an die erste Gruppe ran und ward von nun an nicht mehr gesehen. Erste Kontrolle, Stempel und weiter. Jetzt ging es fuer die Extremvariante den Ebersberg hoch, ein knallhartes Ding mit 18% Steigung. Udo, wenn du mich das naechste Mal fragst, ob ich dein 32iger Ritzel haben moechte, ich nehme es dankend an. Mit meinem 27iger hatte ich den Rest des Tages Schwerstarbeit vor mir. Nach dem Ebersberg der Klassiker des Tages: Die Wasserkuppe auf 950 Meter. Oben im Dunst gehuellt zog ich mir das erste und einzige Mal des Tages meine Regenschutzjacke drueber, denn die Abfahrt mit 80 Sachen und 2degCelsius, danach ist man stocksteif. Aber siehe da, nun kaempfte sich hier und da sogar die Sonne durch und auf dem Weg zur Hochrhoenstrasse konnte ich mich des Stirnbandes und 1 x Aermlingen entledigen, bergauf mit offener Weste, ich glaube Kleidungstechnisch habe ich die richtige Entscheidung getroffen. Bei so vielen Startern findet man immer wieder Verbuendete, und nachdem sich das Feld sortiert hat traf man auf der Strecke nach den Pausen immer wieder die gleichen Fahrer wieder. Apropos Pausen: Dieser kleine Verein in Bimbach stellt jedes Jahr wieder eine gigantische Organisation auf die Beine!!! An den Kontrollen vermisst man nix, leckerer Kuchen, herzhafte Snacks, Warmverpflegung mit Pasta und vieles mehr. Super Ausschilderung, Begleitservice und wer sich uebernommen hat, kann von der Extremvariante immer noch kuerzer und flacher ins Ziel rollen. Obwohl: Bei Kilometer 190 war es wieder so weit: Die Lichter gehen schon bald aus, die Beine jammern "Ich kann nicht mehr", musst du nun die Entscheidung treffen, geradeaus Richtung Ziel oder rechts ab die Extremvariante, was bedeutet noch mal 20 Kilometer mehr und 450 Hoehenmeter dazu. Heute fuhr ich rechts ab, die Sonne schien mir gerade so schoen ins Gesicht, vor zwei Jahren bei 37 deg bin ich geradeaus gefahren. Danach kam man wieder auf die Standartrunde und bei Kontrolle 5 gab es kein halten mehr, ich musste mir erst mal einverleiben, was das Buffet so her gab, und das war viel. Den Rest der Tour fuhren alle Beteiligte die gleiche Strecke, das bedeutete noch mal 570 Hoehenmeter auf 45 Kilometer. Wenn man dann in Fulda reinkommt, dann weiss man, man hat es gleich geschafft, noch 15 Kilometer bis ins Ziel. An einem Kreisel dann hoerte ich einen Autofahrer wild hupen, ich dachte vielleicht ein Radsportbegeisterter,aber nein, nachdem mein Tunnelblick sich langsam lichtete, sah ich Zucki im Auto sitzen, bereits auf dem Heimweg. Alle Achtung!!! Die letzten Wellen bewaeltigten wir locker, im Ziel begruessten junge Cheerleader- Damen jeden einzelnen Ankoemmling mit lautem Beifall. Nun kurz Daten und Fakten: Mein Tacho zeigte 261 Kilometer in 10h20min, was etwas mehr wie ein 25iger Schnitt bedeutet. Ein tolles Event trotz kuehlem Wetter, und Udo, das naechste Mal nehme ich dein Ritzel! Mit zwei grossen Kaffee auf dem Rueckweg war ich um 21 Uhr wieder in der Heimat, ein ausgefuellter Tag. Nils

 

Eine Sache der Einteilung!

Das gab ich Sascha zur Antwort, warum ich denn schon bei Kilometer 30 den ersten Energieriegel futterte. Geholfen hat es nix, der Windkante auch zum Opfer gefallen, hat uns gerade mal die rote Ampel gerettet.
Hoch nach Hahnenklee nach der Tourteilung das leideige Problem, ich komme den Berg nicht hoch;-(( Trotz großer Müsliportion am Morgen und nur einer gefüllten Trinkflasche klaffte die Lücke zum vor mir fahrenden Sascha immer weiter auf. Bin ich noch zu schwer? Habe ich zu wenig Kraft? Gibt es ein Fahrrad, welches vielleicht 5 Kilo weniger wiegt???
Die Runde habe ich trotzdem genossen, Jörg aus Hildesheim leistete mir Gesellschaft, nach zweiter Tourteilung bin ich natürlich links gefahren, aber nur weil die Sonne so schön ins Gesicht geschienen hat.
166 Kilometer mit mehr als 2200 Höhenmeter im Schnitt von 30,5 Kmh, das ist O.K., aber zu wenig für eine ordentliche Gruppe.
Im Ziel ward nur noch Schanky am Kuchenbüffet gesehen, einige mehr sind wohl "nur" die 150iger Runde gefahren.
Super Veranstaltung, super Wetter, das macht Laune auf mehr!
Gruß, Nils

Windkante

Als es vor Langelsheim das erste Mal sportlich wurde konnte man auch wieder sehen, dass viele Leute unter Sauerstoffmangel doch arge Probleme mit der Gehirnleistung haben... Nachdem auf der Windkante die ein oder andere Lücke aufging, wurde auch in Gruppe 2 und 3 nicht etwa links rüber gefahren, um den anderen Fahrern in der Gruppe Windschatten zu spenden - die 5-Mann-Gruppe fuhr weiter schön am rechten Fahrbahnrand, dafür aber mit Ablösung 20 Meter hinter der Spitze her. Auch nach Ermahnung durch den Kapitän hatte es außer Thomas Sonntag keiner gerafft.WTF?

Sole, Erz & Sturm

Ich berichte nur von der 150er Runde - aber der Reihe nach... An der Streckenteilung (die ich irgendwie gar nicht mitbekommen hatte) fuhren ungewöhnlich viele Fahrer des immer noch recht großen Feldes auf die lange Runde. Da ging es dann erst mal gute 300 Höhenmeter bis zur Kontrolle und die ganzen sportlichen Leute, die bis dahin so schnell aussahen, sortierten sich der Reihe nach selbst aus. Zum Glück waren die Sollinger, die uns vor einer Woche so gequält hatten, ja bereits mit DDM abgebogen. Am Anfang dachte ich "fährst du mal hinter den drei schnellen Rennfahrern von diesem Team XYZ her" (Team Radmitte hatte sich wohl mit der Personalie vertan und keinen Bergfahrer geschickt), aber einer nach dem anderen hatte keine Lust mehr mitzuspielen. Irgendwie waren es am Ende die üblichen Verdächtigen, Spezies 8472 zuckelte allein vorweg, Zucki und Thomas B. dahinter, ich wurde mit Danny G. (dem einzigen echten, aktiven Mountainbiker in der Gruppe) in Arnes Windschatten eingesogen.
So kamen wir mit komfortablem Vorsprung an die Kontrolle, wo wir sogar echt anhielten. So lange, dass am Ende auch Schanky, Sasche F. und eben die sportlich aussehenden Leute wieder mitspielen konnten. Auf der anschießenden, seeeehr langen Abfahrt fuhren gefühlt alle aus der ursprünglichen Spitze wieder auf. Aber nur wenig später ging es dann einen nienstädtermäßigen Anstieg hinauf, danach waren wir mit einem der aufgeschlossenen (;-) zu siebt. Der wollte dann aber auf der Abfahrt nicht mehr mitspielen und da waren sie wieder, meine 5 Probleme...
Eine Weile ging es recht harmonisch voran, der Wind hielt sich tendenziell in unserem Rücken auf. Erst in Nähe der letzten Kontrolle wollte Zucki mal testen wie es Arne so geht - leider hing er nebenbei auch seinen Kapitän ab - also musste er wohl oder übel wieder raus nehmen. Bei Kilometer 130 nahm der Kapitän dann aus taktischen Gründen komplett raus, so dass Zucki und 8472 sich zu guter letzt am allerallerletzten Anstieg alleine vergnügen konnten. Thomas und Arne konnten sich um das Podest streiten, der Kapitän fand schlau wie er ist, eine Abkürzung und musste so den letzten Berg nicht fahren, nur 10 Kilometer gegen den Wind mit Stärke 5. Aber mal im Ernst: wer biegt denn nach 4:30 h links ab, wenn er schon kaputt gespielt ist und das Schild sagt rechts wäre es auch RTF-Strecke und viel kürzer? An der Streckenführung sollte man in Batze noch feilen - ansonsten eine durch und durch gelungene Veranstaltung!

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