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Mountainbiker bei internationalem Rennen in Italien

An den Ufern des norditalienischen Gardasees stellten sich die Mountainbiker des Radsportclubs Wunstorf der Herausforderung, eine der anspruchsvollsten Marathonstrecken Europas zu bewältigen. Das Rennen in Riva del Garda gilt als eine der größten Veranstaltungen im MTB-Sport mit über 2500 Teilnehmern.

Auch bei internationaler Besetzung, inklusive zahlreicher Profis und Weltcup-Fahrer, konnten sich die Wunstorfer im Vorderfeld des Klassements behaupten. Der Parcours über 103 Kilometer war nicht nur durch die 3500 Meter Höhendifferenz, von denen zweimal über 1000 Meter am Stück zu überwinden waren, eine Herausforderung. Auch das felsige Terrain der südlichen Alpen verlangte den Startern fahrtechnisch einiges mehr ab als in deutschen Mittelgebirgen üblich.
Am Besten zurecht kam an diesem Tag Marathonspezialist Alexander Frey, dem auch die für diesen Termin ungewohnte Hitze von 27 Grad keine Probleme zu bereiten schien. „Ich habe heute nicht viel gegessen, aber mindestens vier Wasser Liter getrunken. So lief es auch am letzten Berg sehr rund, da konnte ich einige Plätze gut machen“, so sein Kommentar nachdem er in 5 Stunden und 22 Minuten auf dem 48. Platz eingekommen war. Während die Profis auf den vorderen Plätzen schon seit dem ersten Berg ihr eigenes „Rennen im Rennen“ fuhren blieben die Amateure bis zum letzten Anstieg – dem schwersten der Strecke – relativ dicht zusammen. Hier wurde dann das Gesamtklassement manifestiert, wo sich weitere Wunstorfer gut behaupten konnten. Holger Evers fuhr als 62. ins Ziel, Jörg Franke wurde einige Minuten dahinter 76. Lediglich Sascha Kulbe konnte, von einer Magenverstimmung gehandicapt, nicht in das Geschehen eingreifen und musste das Rennen aufgeben.
Bereits in wenigen Wochen geht die „Rocky Mountain Bike Marathon Serie“ mit dem Rennen in Willingen in die nächste Runde, dann über 123 Kilometer. Auch hier hoffen die RSC Fahrer wieder auf gute Platzierungen.

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