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CTF und Bergsprint des HRC in Bad Sachsa

Während das Wetter bei uns am Mittwoch noch ganz gut war, ist wohl im Südharz - besonders in der Gegend um Bad Sachsa - der ein oder andere Platzregen herunter gekommen. Das hinderte Holger Evers nicht daran, sich am "Herrentag" auf persönliche Einladung von Organisator Oldrich Breuste auf den Weg in den Harz zu machen.

Bild: HRC Hannover

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Sponsoren hatte der HRC als "MTB Expo Bad Sachsa" ein ausgiebiges Begleitprogramm auf die Beine gestellt. Die Strecke war aufgrund des Wetters zwar komplett feucht, aber gut zu fahren und nicht matschig. Motto des Tages war daher "wenn man immer vorne fährt wird man auch nicht dreckig". Die Streckenführung war gerade in der ersten Hälfte "knackig" und genau richtig, um sich die Beine zu verbiegen. Anders als von hiesigen RTFs gewohnt wurde an den Kontrollen nicht vorbeigefahren, sondern eine echte Pause eingelegt. Die erste in einer Schutzhütte kam dann auch gerade recht, um einen Schauer abzuwarten. Nach den avisierten 48 Kilometern - und noch ein paar "Bonusmeilen" wegen verpasstem Abzweig - fing es gerade am Ortseingang von Bad Sachsa wieder an zu regnen. Man rettete sich gerade noch rechtzeitig in das Anmeldezelt, bevor es richtig los ging. In der Folge kam dann ein Gewitterschauer herunter, den man wohl getrost als "Weltuntergang" bezeichnen kann. Das Wasser lief zentimeterhoch die Straßen herunter. Nach etwa einer halben Stunde wiederholte sich das Schauspiel dann noch einmal.
Gegen Mittag hellte sich der Himmel auf und die Sonne kam heraus. Das war auch gut so, denn es stand noch der zweite Teil der Veranstaltung an, der "Vital Hotel Bergsprint". Auf einer Strecke von etwa 230 Metern musste dabei auf Zeit den Hausberg hinauf gesprintet werden. Für die Lizenzklasse gab es hier Bargeld zu verdienen, die Hobbyfahrer konnten lohnenswerte Sachpreise gewinnen. Schnellster war wenig überraschend der amtierende Deutsche Meister MTB der Senioren I, Andre Kleindienst. Er pulverisierte als letzter Fahrer mit einer Zeit von einer Minute und einer Sekunde die bis dahin bestehende Bestzeit von 1:15. Evers wurde mit 1:20 dritter und konnte noch ein paar Taler einstecken.

Fazit: Für die erste Durchführung eine sehr gelungene Veranstaltung auf schönen Strecken mit sehr guter Organisation. Sie krankte nur an drei Dingen:

  1. Das Wetter - hier sollte der Veranstalter noch mal nachbessern. ;-)
  2. Witzbolde, die auf Vatertagstour Schilder entfernt haben.
  3. Die Teilnehmerzahl, die sicherlich auch dem Wetter geschuldet war.

Auf der Rückfahrt im Auto gab es bei Hildesheim noch einen schweren Gewitterschauer, hier scheint es den ganzen Tag trocken gewesen zu sein...

GPS-Aufzeichnung der gefahrene Strecke
 

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