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Siegerpodest in Altenau von RSC-Fahrern bevölkert

Am vergangenen Wochenende fand in Altenau das 13. Harzer MTB-Event statt. Beim Cross-Country-Rennen über 60 Minuten am Samstag konnte Artjom den dritten Platz in der Männerklasse herausfahren, beim Marathon am Sonntag siegte er auf der Mittelstrecke, Jürgen wurde zweiter auf der Langstrecke. Mario und Holger fuhren ebenfalls in die Top-Ten.

Bild: Petra Junge

Den Anfang machte am Samstag ein Rundstreckenrennen über eine Distanz von 25 Kilometer auf einer verkürzten Runde rund um das Veranstaltungsgelände am alten Bahnhof von Altenau. Auf dem winkligen Kurs entwickelte sich ob der kurzen Dauer von unter einer Stunde ein flottes Ausscheidungsfahren. Durch die vielen Richtungswechsel und das ständige Auf und Ab ergaben sich nur Kleinstgruppen, die meisten Teilnehmer waren schon nach kurzer Zeit als Einzelfahrer unterwegs. Schnellster war dabei nach 52:51 min der ehemalige Deutsche Seniorenmeister André Kleindienst ein paar Sekunden von Stefan Danowski. Dahinter konnte sich Artjom in der Spitze festsetzen. Zwei Runden von Schluss musste er T. Saßnick ziehen lassen, er selbst schlug sich mit noch einem ehemaligen Deutschen Meister herum, im Ziel landete er vier Sekunden hinter Lars van der Sloot auf dem insgesamt fünften Platz. In der Altersklasse Herren bedeutete das Platz Drei und so durfte er sich das erste Mal auf dem Podest ehren lassen.

 

 

Sonntag folgte als Hauptevent der Marathon auf einer 38 Kilometer langen Strecke. Die Teilnehmer konnten sich für eine, zwei oder drei Runden entscheiden. Artjom und Mario waren über zwei Runden, also 76 Kilometer und 1600 Höhenmeter, unterwegs. Jürgen und Holger wagten sich auf die Langstrecke mit einer zusätzlichen Runde gleichbedeutend 114 Kilometer und 2400 Höhenmeter. Der Start für beide Strecken erfolgte gleichzeitig, von den knapp 300 Fahrern hatte sich etwa ein Viertel für die drei Runden entschieden.

 Bild: Petra Junge

Bei schönstem Sonnenschein wurde an der Spitze von Beginn an scharf gefahren, dennoch fand sich nach der ersten längeren Steigung eine noch recht große Spitzengruppe von 40 Fahrern zusammen. Nach zehn Kilometern bog die Gruppe entsprechend der vorhandenen Absperrung nach rechts in eine Abfahrt - streckenkundige Mitfahrer merkten aber schnell, dass dies nicht der richtige Weg sein konnte. Also hieß es umdrehen und etwa einen Kilometer wieder den Berg hinauf zur Strecke zurück. Dabei wurde Norman Carl beim Bremsen von einem Nachzügler gerammt und zu Boden gebracht, er konnte aber weiter fahren, einen Plattfuß hatte er allerdings auch noch. Wer bis hier hin etwas langsamer unterwegs war hatte den Vorteil gleich richtig fahren zu können. Auf die Gesamtdistanz dürfte die Ehrenrunde keinen Einfluss auf das Ergebnis gehabt haben. Die Spitze wurde schon im Verlauf der ersten Runde an den technisch anspruchsvolleren Stellen und den steileren Anstiegen immer kleiner. Artjom und Jürgen hielten sich dabei ganz vorne, Mario und Holger ließen es hier etwas langsamer angehen.

Aus der Spitze hatten sich drei Fahrer abgesetzt, einer davon war der spätere Sieger der Langdistanz, Stefan Danowski. Für Artjom ging es also mindestens um den dritten Platz auf der Mittelstrecke, so forcierte er 20 Kilometer vor den Ziel das Tempo, konnte aber noch nicht alle Verfolger abschütteln. Erst kurz vor dem Ziel war eine erneute Tempoverschärfung erfolgreich, eine halbe Minute Vorsprung brachte er nach drei Stunden und fünf Minuten als Dritter ins Ziel. In der Altersklasse der Männer war er der Schnellste und durfte wie am Vortag auf das Podest, dieses Mal ganz nach oben.
Mario war in der ersten Runde in einer Abfahrt auf Schotter gestürzt, biss aber die Zähne zusammen und blieb im Rennen. Nach 76 Kilometern wurde er dafür mit dem sechsten Platz der Masters (Senioren I) belohnt.

Über die drei Runden war Jürgen in einer kleinen Gruppe unterwegs, die noch kleiner wurde, nachdem Lars van der Sloot ein Plattfuß ereilte. Jürgen brachte das Kunststück fertig auch in der letzten Runde ein unverändert hohes Tempo anzuschlagen. So war er irgendwann alleine unterwegs und fuhr als Gesamtvierter, in der Altersklasse der Senioren als Zweiter, mit zehn Minuten Vorsprung auf den ersten Verfolger ins Ziel.
Holger hatte sich in den ersten beiden Runden von Gruppe zu Gruppe nach vorne gearbeitet, fuhr in der gesamten letzten Runde notgedrungen ebenfalls ohne Begleiter. An den Platzierungen änderte sich im ausgedünnten Feld nichts mehr, er kam als 10. der Masters ins Ziel.

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Streckenkenntnis lohnt sich!

Sonntag zeigte sich mal wieder, dass sich Streckenkenntnis gerade auf dem MTB auszahlen kann. Einen Fahrer aus Salzdetfurth habe ich gleich zweimal überholt - am Ende war er trotzdem 12 Minuten vor mir im Ziel!?
Zu( seine)m Glück in einer anderen Altersklasse...

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