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Hoffnungsvolles BMX-Talent fährt für den RSC Wunstorf

Zur Radsportsaison 2018 begrüßte der 1. Vorsitzende des RSC Wunstorf, Werner Helbig, zwei neue Vereinsmitglieder, nämlich Mario Jacob und seinen Sohn Theo. Beide nehmen an BMX-Rennen teil. Junior Theo konnte bereits mit dem Landesmeistertitel und weiteren Siegen in seiner Altersklasse sein Talent unter Beweis stellen.
BMX ist die Abkürzung für Bicycle Motocross, wobei das X für das englische Wort cross (für kreuzen bzw. durchqueren) steht. Es handelt sich dabei um eine Ende der 1960er Jahre in den USA entstandene Sportart, bei der Sportler auf einem speziellen Fahrrad mit 20-Zoll-Laufrädern in einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf einem mit Hügeln und Steilkurven versehenen, etwa 400 Meter langen Kurs gegeneinander antreten.
BMX hat sich seit dem ersten offiziellen Wettkampf in Deutschland 1982 zu einem festen Bestandteil des Bundes Deutscher Radfahrer entwickelt. Die Rennveranstaltungen sind in seiner Form einmalig, nehmen doch Sportler eines jeden Alters von 6-jährigen Mädchen und Jungen über Elitefahrer bis zu den Senioren über 45 Jahren an Wettkämpfen teil, was BMX zu einer familienfreundlichen und bunten Sportart macht.

Mario Jacob (vorne)

Mario Jacob und sein Sohn trainieren auf einer von der Stadt Hannover sanierten Bahn in Misburg. Theo Jacob hat es mit seinen 11 Jahren schon zu beachtlichen Erfolgen gebracht und mausert sich zu einem BMX-Talent. Beim BMX-Race in Vechta gewann er Anfang Mai in seiner Altersklasse souverän die niedersächsische Landesmeisterschaft. Seine gute Form konnte er in Bispingen mit einem 1. Platz und wiederum in Vechta mit einem 2. Platz bestätigen.
Beim zweiten Bundesligalauf in Berlin  am 23. Juni errang Theo den 1. Platz, obwohl er sich beim Warmfahren durch einen Sturz die rechte Hand verletzte, die ärztlich versorgt werden musste. Den dritten Bundesligalauf am 24. Juni beendete er mit einem 2. Platz.
Mario Jacob (im Bild Startnr. 237) hatte sich seinen Saison-Höhepunkt bei den Weltmeisterschaften in Baku (Aserbaidchan) vom 5. bis 9. Juni ausgewählt. In der Altersklasse 50 plus ging er mit 28 Weltklassefahrern aus 13 Ländern an den Start, schied aber leider bereits in seinen Vorläufen aus. Für ihn enttäuschend, hatte er doch seine ersten Bundesliga-Läufe  mit einem 5. und 6. Platz
abgeschlossen und beim Nord Cup den 9. Platz belegt. Danach kam er aber wieder entsprechend in Form und fuhr in der Bundesliga in Berlin an beiden Tagen auf den 4. Platz und steht in der Gesamtwertung ebenfalls auf Rang vier. Entsprechend motiviert fuhr er zur Deutschen Meisterschaft in Weiterstadt vom 7. bis 8. Juli, stürzte aber im Vorlauf und musste das Rennen enttäuscht aufgeben.

Theo Jakob
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