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17. September |
VM

Die Hölle des Nordens

So tituliert der Veranstalter das Rennen in Bad Bevensen wegen seiner Kopfsteinpflasterpassage in Anlehnung an ein anderes bekanntes Rennen mit Pavés. Ganz so weit würde ich nicht gehen, gemessen an sonstigen Radrennen ist dies aber in der Tat eine gänzlich neue Erfahrung.

Bild: Rebecca Sadowsky

10 Runden auf der 6,5 Kilometer langen Strecke mit einigen hundert Metern Kopfsteinpflaster - und das nicht von der üblichen Sorte. Zum Großteil fuhr man links oder rechts des Pflasters auf Waldboden, da selbst mit 28cm Reifen und 4 bis 4,5 bar die Angelegenheit immer noch sehr holprig war. Überall schepperte es, diverse Plattfüße gab es natürlich auch. Gerade in den ersten Runden war es mehr Slalom- als Rennradfahren, da immer wieder Fahrer im Weg "standen", die kurz zuvor in der Kurve noch sportlich reingestochen waren. Mann, mann...

Nach dem Geholper ging es auf etwas besserem Untergrund noch leicht hoch (s. Bild) und danach ein Stück auf Feldweg. Und als ob das noch nicht genug ds Vollgasfahrens gewesen wäre gab es auf der anschließenden (asphaltierten) Gerade noch eine Perlenkette zu bewundern. In der vierten Runde setzte sich eine Gruppe mit Marcel Fröse, Lars van der Sloot und Vorjahressieger Thomas Reichard ab, die in dieser Reihenfolge auch die Plätze belegen sollten, nachdem sie zwei Mitfahrer verloren hatten. Im Restfeld - am Ende noch etwa 25 Fahrer - wurde das Tempo gefühlt etwas angenehmer. Mehr als 20, 30 Meter Vorsprung konnten sich die Gruppen mit dem Kapitän nicht von den Verfolgern lösen, was natürlich nicht reichte. Im Sprint war dann nichts zu holen und es sprang der 22. Platz heraus. Fünft- oder sechstbester C-Fahrer - na ja!

Käpt'n-TV: Genau hinschaut -

Käpt'n-TV: Genau hinschaut - da huscht der Kapitän ein paar Mal durch's Bild...
Hallo Niedersachsen 15.04.2012

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