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Sparkassen-Giro Bochum

Olaf und ich fuhren am Sonntag zum Sparkassen-Giro in Bochum. Das ist zwar ziemlich weit weg für ein 56 Kilometer langes Rennen (noch nicht mal aufstiegsrelevant), aber so viel Trubel bei einem Radrennen muss man in Deutschland auch lange suchen. Direkt vor unserem C-Rennen starteten nämlich die Profis mit (unter anderem) den drei deutschen Tour-Etappensiegern diesen Jahres. Wer genau hinsieht kann sie im Video vom Start sehen.
Das C-Rennen war auf dem einfachen, aber nett zu fahrenden Kurs flott. Die erste Rennstunde wurde mit 44 km/h absolviert, dominiert wurde das Feld vom Jedermann-Team Graakjaer. Die kontrollierten erstmal, derweil gab es im hinteren Feld einen Sturz. Olaf gehörte zu den hier Abgehängten und er brauchte mehrere Runden, bis er wieder dran war. Nach ein paar Runden hatte man sich auch dran gewöhnt mit knapp 60 Klamotten im Windschatten des Vordermannes die leichte Rechtskurve auf der Abfahrt in der Fußgängerzone (vorbei am Partyzelt, durch die Zuschauertraube links uns rechts) zu fahren. Auch die gesamte Zielgerade war mit Zelten - und Zuschauern - gesäumt.
Irgendwann konnte sich Olaf nach vorne arbeiten und versuchte in einer Gruppe den mittlerweile entwischten Fahrern hinterher zu eilen - sie wurden allerdings in der einzigen Spitzkehre von einer Gruppe überrundeter Fahrer aufgehalten. Mehr Verfolgungsversuche ließen die Teamkollegen der drei (!) mittlerweile vorne enteilten Graakjaerer nicht zu. Ich schaute auf der Zielgeraden mal raus, als es mir gerade nicht so schnell vorkam, um weiter nach vorne zu fahren. Hm, 50 auf dem Tacho, dann also lieber nicht... So ging das Rennen dann auch zu Ende, im Sprint gab es wie gewohnt für uns nichts zu holen. Von den 120 gestarteten Fahrern kamen etwa 50 ins Ziel, der Gesamtschnitt lag bei 43,3 km/h.
Vom Siegertrio des Jedermann-Teams hatten zwei übrigens bereits am Vormittag beim Jedermannrennen über 80 Kilometer einen Doppelsieg gefeiert. Soviel zum Niveau der Jedermänner... Da kann man sicherlich geteilter Meinung zu sein.
Zur Rennwurst hinterher konnten wir den Profis dann noch bei 70 Kilometern Derny zusehen!
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