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Allgemeine Hinweise zum Training

Neueinsteiger sind herzlich willkommen und werden von Trainer Jürgen Rodenbeck (Deutscher Meister im Bergzeitfahren 1991) behutsam an den Radsport herangeführt. Er gibt wertvolle Tipps zum Training, Material, Kleidung und zum richtigen Fahren in der Gruppe.

Der Treffpunkt am Autohaus Schräpler gilt sowohl für Radrennsportler als auch für Radtourenfahrer und ist offizieller Startort zum Straßentraining. Da das Training in der Gruppe mehr Spaß macht und auch effektiver ist, treffen sich die Radfahrer fast ganzjährig zum gemeinsamen "Formaufbau".

Der Winter ist für Anfänger die ideale Zeit, um mit dem Radsport beim RSC zu beginnen, denn in der kalten Jahreszeit fahren auch die Rennfahrer des Vereins ein moderates Tempo und nur relativ kurze Strecken über ca. 2 Stunden. Viele scheuen sich jedoch davor, im Winter Rennrad zu fahren wegen der drohenden Erkältungsgefahr. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Gerade ein regelmäßiges Wintertraining mit geringerer Intensität und der richtigen Bekleidung stärkt das Immunsystem.

Im Sommer dagegen wird jeden Dienstag und Donnerstag in der Regel bis zum Einbruch der Dunkelheit gefahren. Auch diese Trainingszeit kann natürlich von Einsteigern wahr genommen werden, da ein relativ moderates Grundtempo gefahren wird. Aufgewertet wird dieses Training oftmals durch einige schnellere Abschnitte. Um den unterschiedlichen Leistungsklassen gerecht zu werden wird bisweilen in verschiedenen Gruppen gefahren.

An Regentagen, an denen die Straßen nass sind, ist es unumgänglich das Rennrad mit Schutzblechen auszurüsten. Um beim Gruppentraining den Hintermann vor Spritzwasser zu schützen, hat es sich beim RSC eingebürgert, das hintere Schutzblech möglichst weit zu verlängern!!! Dieses Rad sollte generell beim Fahren in der Gruppe auf nassen Straßen genutzt werden.

Bei Schnee wird das Training mit dem Mountainbike abseits der Straßen gefahren. Hierzu sind dann kurzfristig telefonische Absprachen mit Jürgen Rodenbeck zu treffen oder schaut einfach ins Forum.

Neben dem Straßentraining bietet der RSC im Winter von Mitte November bis Mitte Februar Hallentraining in der Stadtschule an. Hier wird durch entsprechende Funktionsgymnastik der gesamte Körper gekräftigt, vor allem aber der Nacken-, Rücken- und Bauchbereich. Daneben gibt es Ballspiele zur Erhöhung der Schnellig- und Beweglichkeit.

Traditionell fährt der RSC in der ersten Januarwoche für einige Tage in ein kleines Trainingslager. Die Bedingungen für eine Teilnahme werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Spezielle Trainingstipps für gezielten Formaufbau von Jürgen

 

Der Umfang und die Intensität des Trainings sollte sich ungleichmäßig bis zum Trainingslager steigern.

Das Diagramm zeigt eine optimale Trainingsgestaltung, die jedoch durch Schule, Beruf, Krankheiten nicht immer einzuhalten ist. Daher habe ich bewusst darauf verzichtet, das Diagramm mit Wochennummern und exaktem Umfang pro Woche (Stunden) zu beschriften.

Trainingsumfang von anfänglich bis zu 2-maligem Radtraining wöchentlich (plus Ausgleichstraining), bis zu 5 bis 6-maligem Radtraining im Trainingslager (März) pro Woche (ohne oder kaum noch Ausgleichstraining).
Es ist gerade im Winter auf eine erhöhte Trittfrequenz zu achten. Nur so ist es im Rennen möglich, nach Kurven schnell zu beschleunigen, Ausreißversuche zu starten, bzw. mitzufahren und schnell zu sprinten. Zudem werden die Knie weniger belastet.

Entgegen der weitläufigen Meinung stellt sich der Trainingserfolg nicht beim Training, sondern erst nach dem Training ein, dass heißt, es sind unbedingt trainingsfreie Zeiten (Stunden, Tage und Wochen) einzuhalten, damit der Körper entsprechend regenerieren kann.

Zudem braucht der Körper immer wieder andere Trainingsreize, um die Leistungsfähigkeit steigern zu können. Das Training sollte immer wieder anders gestaltet werden, wobei vor allem Wechsel im Trainingsaufbau, Trainingsumfang und Trainingsintensität zu beachten sind. Aber auch ein Wechsel der Disziplinen ist geeignet, z.B. Mountainbiking, Skilanglauf, Inline-Skating, Ausdauerlauf. Dadurch wird einer gewissen Trainingsmonotonie durch bloßes "Kilometermachen" auf dem Rennrad wirksam vorgebeugt.

Da Knie nur schlecht durchblutet sind, kühlen diese im Winter stark aus (Fasst nach dem Training mal eure Knie an !). Daher empfehle ich, die Knie zusätzlich zur winddichten Hose vor Kälte zu schützen, z.B. Kniewärmer aus Angorawolle.

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