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Gruß vom Roten Fuchs

Beinahe so traditionell wie der Lindener Bergpreis findet am 1. Mai auch stets die RTF "Roter Fuchs" in Giesen bei Hildesheim statt. Gerade die 153 Kilometer lange 4-Punkte-Runde zählt zu den schönsten - weil bergigsten - Strecken in der Umgebung von Hannover. Es schien als wären alle Wunstorfer, die nicht am Lindener Berg fahren wollten, hier. Neben dem Kapitän waren noch Bergel, Marc, Nils, Karlheinz, Tillmann, Herr Bert, Holger S. und Peter K. da - wenn ich niemanden übersehen habe.

Los ging es etwas überraschend schon zehn Minuten vor neun, aber nach der anfänglichen Aufregung wurde es relativ gemächlich. Obwohl es schon nach wenigen Kilometern mit dem Hildesheimer Wald, dem Roten Berg und Wernershöhe die ersten Berge zu erklimmen galt, blieb eine recht große Spitzengruppe zusammen. Mit etwa 30 Fahrern ging es bis zur zweiten Kontrolle in Greene, dabei war Hildesheim mit fünf Fahrern noch am stärksten vertreten.
Von Weenzen aus schnurstracks auf den Burgberg, zwar nur 200 Höhenmeter, aber die richtig schwer. Malte blau-gelb und sein Kumpel setzten sich erst einmal ab. Noch vor der Eisenbahn eine Attacke von einem Hildesheimer - das sah interessant aus, war aber ein typisches Strohfeuer. Als es nach der Kurve etwas flacher wurde fanden sich sieben Fahrer zusammen. Hildesheimer waren nicht dabei, von den Gehrdenern Dirk, ein Salzdetfurther, ein 96er - Wunstorf mit Marc und mir zahlenmäßig überlegen. Ich hechelte mit nicht so guten Beinen hinter her, mal wieder ein Tag an dem man froh sein konnte, dass DDM nicht da war. Mit warten auf seinen Kapitän hat er es ja manchmal nicht so, fährt eher nach dem Motto "das ist Sport, da muss er herkommen". Ein paar Kilometer später aus Grünenplan nochmal hoch, diesmal zum Roten Fuchs. Derweil war einer der Ausreißer zurück gefallen - Malte fuhr aber erstmal die nächsten 50 Kilometer alleine vor uns her, bis er irgendwann keine Lust mehr hatte und an der Kontrolle anhielt - sportlich. Unsere Gruppe lief gut, so kamen wir dann nach 4:15 h und 152 Kilometern (Ø 36,1) auch mit sieben Fahrern wieder in Giesen an.

Roter

Roter Fuchs:

Hinterhergewunken!

Bis zur Bahnschranke war ich mit Holger und Marc noch vorne vertreten, dann kam die Rampe am Wenzer Berg und ich konnte nur noch hinterherwinken!

Oben am "Roten Fuchs" waren wir dann zu fünft mit Martin und einem weiteren Taifunfahrer, dann Jan (ca. 2,10m groß und entsprechend schwer!), eine Lady, die es wirklich krachen ließ und ich.

Nach 152 Kilometern und 1400 Höhenmetern kam ich nach genau 4.30 h (Schnitt 33,7) und leichtem Sonnenbrand ins Ziel. Eine wirklich schöne Runde, gut ausgeschildert, Verpflegung kann ich nicht beurteilen, es wurde ja kaum angehalten!

Bis demnächst, Nils

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